Was ist dran an den Gerüchten um die Wärmepumpe der Schöftler Badiheizung?

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Die Badi Rütimatten in Schöftland (Bild: http://www.scschoeftland.ch)

Mit dem Flyer «Wassersparen ist dringend angesagt» bittet die Gemeinde Schöftland darum, auf das Autowaschen, Poolfüllen oder Rasenbewässern zu verzichten. «Das Grundwasser ist nach wie vor nicht auf Erholungskurs und sinkt leider immer noch stark ab», heisst es. «Die hohen Verbrauchszahlen aus den Privathaushalten senken den Spiegel zurzeit wöchentlich um sechs Zentimeter.» Im Dorf geht nun aber das Gerücht um, dass die Gemeinde nur die halbe Wahrheit erzählt. Schuld am Absinken des Grundwasserspiegels sei die Wärmepumpe der Schöftler Badiheizung. Diese habe das Wasser zwar aus dem Grundwassersee herausgepumpt, aber nicht mehr zurück – es sei stattdessen in die Suhre geleitet worden.

Spar-Aufruf betrifft viele Gemeinden

Die zuständige Gemeinderätin, Gertrud Müller betont jedoch, dass die Wärmepumpe für die Badewasserheizung einwandfrei funktioniere. «Sie ist auch seit sicher zwei Monaten nicht mehr in Betrieb – wir brauchen sie nur Anfang Saison, um das Wasser auf Badetemperatur zu bringen.» Früher wurde Wasser aus der Suhre entnommen, aber wegen starker Hochwasser und Verschlammungen, die die Filter verschmutzten, stieg man auf eine Grundwasserwärmepumpe um. Dafür wurden Sondierbohrungen in bis zu 40 Metern Tiefe gemacht, damit ein entsprechender Entnahmebrunnen erstellt werden konnte. Man entnehme absolut sauberes Grundwasser, welches zur Aufheizung des Badewassers benötigt wird, und leite dieses sauber wieder zurück in den Boden, so die Gemeinderätin.

Warum dann der Aufruf zum Wassersparen? «Wir haben eine regionale Wasserversorgung», so Müller. «Der Aufruf erfolgt in vielen Gemeinden, weil der Grundwasserspiegel nach der extremen Trockenheit des letzten Sommers aufgrund fehlender Niederschläge nicht wieder steigen konnte. Oberste Priorität hat natürlich die Trinkwasserversorgung, dies ist auch im Sinne des Gemeinderates.»

Die Rütimatten braucht einen Badmeister

Priorität bei der Schöftler Badi hat ausserdem die Suche nach einem neuen Badmeister. Die Badi Rütimatten sucht per sofort oder nach Vereinbarung einen Badmeister für eine Vollzeitstelle – ausgerechnet mitten im Hochsommer. Grund ist der baldige Ausfall eines Badmeisters im Team. Aus gesundheitlichen Gründen wird er seine Arbeit in einigen Wochen niederlegen müssen. Der Betrieb sei allerdings jederzeit gewährleistet, heisst es aus dem Badi-Team. Der Ausfall sei geplant und es bleibe genug Zeit, um die Nachfolge zu regeln. Einschränkungen im Betrieb haben Badigäste demnach keine zu befürchten. (nro/mik)

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