Vier neue Bus-Durchmesserlinien geplant

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Orange: Linie 3 Littau–Würzenbach. Hellgrün: Linie 8/19 Hirtenhof– Spital–Emmen. Dunkelgrün: Linie 4 wird bis Kriens verlängert.

Der Verkehrsverbund Luzern hat am Mittwoch den nächsten geplanten Ausbauschritt des öffentlichen Verkehrs (Agglomobil 4) vorgestellt. Bis Ende September läuft die Mitwirkung zu den Plänen, die von 2022 bis 2027 umgesetzt werden sollen. Ein wichtiger Bestandteil von Agglomobil 4 ist die Schaffung neuer Durchmesserlinien.

Weniger umsteigen am Bahnhof Luzern

Damit soll die Zahl der Linien, die am stark genutzten Bahnhofplatz Luzern wenden, reduziert werden. Zudem muss man damit als Passagier dort weniger umsteigen. Die Strategie, mit Durchmesserlinien das Stadtzentrum zu entlasten, hat der Verkehrsverbund schon vor einigen Jahren gestartet. Weiter berücksichtigt er das starke Wachstum in Horw, Kriens und im Luzerner Stadtteil Littau.

So wurde die direkte Buslinie 5 Kriens–Pilatusplatz–Emmenbrücke geschaffen. Im Dezember 2019 werden mit der neuen Linie 30 Littau und Ebikon via Kantonsspital direkt verbunden. Der Verkehrsverbund Luzern plant eine weitere Direktverbindung von Littau via Bahnhof Luzern in den Würzenbach. Die neue Linie 3 (auf dem Plan orange) soll ab 2024 die heutige Linie 12 und einen Teil der Linie 8 verknüpfen. Eine zweite neue Durchmesserlinie soll ab 2024 das Kantonsspital besser erschliessen. Die neue Linie 8/19 (hellgrün) wird vom Hirtenhof via Schlossberg zum Kantonsspital und in den Stosszeiten bis nach Emmenbrücke führen.

Linie 4 wird bis zur Allmend verlängert

Schon 2022 soll die Linie 4 (Bahnhof–Hubelmatt) bis zur Allmend verlängert werden (dunkelgrün). Längerfristig soll der Bus bis nach Kriens Mattenhof fahren. Auch hier sollen Batterietrolleybusse zum Einsatz kommen. Neu soll zwischen dem Zentrum von Kriens und Horw via die

S-Bahnstation Mattenhof alle 15 Minuten ein Bus fahren (Linie 16). Die Sonnenberg-Linien 11 und 15 werden miteinander verknüpft.

Ein Problem des Busverkehrs in Luzern sind laut Verkehrsverbund die Verspätungen in den Stosszeiten. Er setze sich deshalb für weitere Buspriorisierungen ein, teilte er mit. (sda)

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