Aargauer BDP-Präsident hält Todesstrafe für Täter von Frankfurt für angemessen

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Roland Basler verursacht in seiner Partei Unruhe. © Claudio Thoma

Die Attacke am Frankfurter Hauptbahnhof vergangenen Montag löste heftige Reaktionen aus. Eine Aussage erregt jetzt die Gemüter: Am Abend nach der Tat setzte der Grossrat und Präsident der BDP Aargau, Roland Basler, einen Tweet ab, in dem er die Tat «aufs aller Schärfste» verurteilte. Zugleich schrieb er, dass er «wieder ins Grübeln» komme, ob die Todesstrafe nicht doch die gerechte Bestrafung wäre. Auf Nachfrage der NZZ am Sonntag präzisierte er am Sonntag, dass er nicht für die Einführung der Todesstrafe im Allgemeinen sei, «schliesslich leben wir in einer zivilisierten Gesellschaft». Aber, was diesen Fall betreffe, da halte Basler die Todesstrafe für angemessen, so die NZZ. Der Täter habe «jedes Recht auf Leben verwirkt».

Die Reaktionen folgten sogleich: So fragte SP-Nationalrat Cédric Wermuth auf Twitter, ob dies auch die Position der BDP Schweiz sei und sie ebenfalls die Todesstrafe in gewissen Fällen für angemessen halte.

BDP-Grossrätin und -Ständeratskandidatin Maya Bally versichert, dass die Position Baslers «keine BDP-Position» sei und dass sie selber gegen die Todesstrafe sei. Sie könne aber verstehen, «wenn bei ganz schlimmen Verbrechen kurzfristig temporär solche Gefühle aufkommen» würden. 

Ebenfalls zu Wort meldet sich BDP-Nationalrat Bernhard Guhl. Er distanziert sich «vehement» von Baslers Aussage. Sie sei weder «eine Position der BDP Schweiz noch eine der BDP Kanton Aargau». Er kündigt an, mit seinem Präsidenten zu sprechen.

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Nein zur Todesstraffe

Bürger
schrieb am 07.08.2019 20:40
Es ist nicht abwegig, dass im Affekt dieser Gedanke aufkommt. Aber wenn man es schon twittert, darf man dann auch getrost sich sofort entschuldigen. Denn die Todesstrafe ist ein absolutes nogo. Auch finde ich es sehr bedenklich, dass die 2 vorgehenden Kommentatoren scheinbar Befürworter der Todesstrafe sind und einfach mal so ihren Fremdenhass kommunizieren. Aber sollte der Täter wirklich psychische Probleme gehabt haben, dann spielt die Nationalität keine Rolle. Aber immer schön mal die Glarner-Keule schwingen. Schweiz erwache und steht auf gegen diesen Hass

Gerade…

B. Kerzenmacher
schrieb am 07.08.2019 13:58
denjenigen, die die offenen Grenzen zu verantworten haben und damit auch die Probleme in die Schweiz oder nach Deutschland hinein gelassen haben, ducken sich regelmässig weg bei solchen Vorfällen, warnen aber gleichzeitig vor Vorurteilen, die aber dummerweise immer wieder bestätigt werden.

Todesstrafe

AP
schrieb am 06.08.2019 10:44
Ich kann dieser Kommentar sehr gut verstehen, aber dies ist nicht möglich. Jedoch zurück schicken von da wo er gekommen ist, und ein Lebenslänglicher Landesverweis wäre angebracht.
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