Ein heiteres Stück vom perfekten Schlagerglück am Volksschlager Open Air

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Geballte Lebensfreude versprühte Francine Jordi und zauberte den 8000 Schlagerfans ein breites Lächeln in die Gesichter. Bild: lej

Gemütlich über den Heitern schlendern, sich unter den Linden unterhalten, tanzen, schunkeln und mitsingen – dies alles untermalt von lüpfig-leichter und lebensfroher Musik: Die

20. Auflage des Volksschlager Open Airs liess die Herzen höherschlagen. Zum runden Jubiläum holte der Luzerner Veranstalter Rosario Galliker viele hochkarätige und beliebte Stars aus der Schlager- und Popszene wie Semino Rossi, Francine Jordi, Matthias Reim und Die jungen Zillertaler auf die Zofinger Freiluftbühne.

Schon vom ersten Takt an heizte die Stubete Gäng ein. Die volkstümliche Pop-Mischung der Zuger, mit Vater Hans Hassler und seinen vier Söhnen, gefiel. Nahtlos knüpfte die Solothurner Newcomerin Michelle Ryser an und bei «Heidi» und bekannten Mundart-Liedern wie «Chumm mir wei go Chrieseli günne» stimmte das heitere Publikum lauthals mit ein.

Semino Rossi, der charmante, elegante Herzensbrecher
Auf den ersten Höhenflug begaben sich die 8000 Musikfans am zum achten Mal ausverkauften Open Air mit den Schlager Piloten. Für das Trio und treue Volksschlager-Fans war es nach dem letztjährigen Auftritt ein Wiedersehen. Mit ihrem Debütalbum «Lass uns fliegen» landeten sie diesen April vorne in den deutschen Albumcharts. Mit «Lass mich der Captain deines Herzens sein» haben die Überflieger der Szene, die es seit 2018 gibt, jedenfalls den Nerv der Schlagerfans getroffen. Und sie haben einige Frauenherzen für sich gewonnen: In der ersten Reihe vor der Bühne hielten weibliche Fans Bilder hoch.

In den Herz-Schmerz-Modus katapultierte Semino Rossi dann schliesslich alle. Der Argentinier, der in Österreich lebt, ist einer der gefragtesten Künstler dieser Szene. Seine Hits wie «Rot sind die Rosen» gab er ebenso zum Besten wie neue Songs aus «So ist das Leben», mit dem Rossi in der Schweiz Platz 1 der Album-Hitparade erreichte. Der 57-Jährige wirkte, trotz einigen Pfunden mehr auf den Rippen, jünger und hipper mit Bart und seinen zwei Ohrringen. Dem charmanten Herzensbrecher im eleganten dunkelblauen Anzug flogen die Frauenherzen nur so zu. Verständlich, denn Rossi hat ein unvergleichliches Gespür für die grossen Gefühle und eine einzigartige Samtstimme. Rossi überraschte mit seiner Unplugged-Version von «Ave Maria», bei dem er sich auf der Gitarre begleitet.

Auf den Siedepunkt der Stimmung zu ging es dann mit den Grubentalern. Den drei Tirolern gelingt der Spagat zwischen Volksmusik und Party-Schlager. Aus vollen Kehlen sangen alle nicht nur bei «Sierra Madre» und «Cordula Grün» mit. Das Glücksgefühl steigerte das stimmgewaltige Energiebündel Francine Jordi. Die Bernerin machte mit ihren Songs und bekannten Hits Lust auf noch mehr Ohrwürmer. Diese gab es dann Schlag auf Schlager von Matthias Reim. Beim Kultsänger warteten alle auf seinen ultimativen Hit «Verdammt, ich lieb Dich».

An diesem Sommerabend kam nie Langeweile auf. Zwischen den Auftritten überbrückte Sascha Rufer, der zum 15. Mal mit seinen träfen Sprüchen unterhielt. Der Sportmoderator holte Florian Ast als Überraschungsgast auf die Bühne. «So lässt es sich feiern», freute sich Veranstalter Rosario Galliker über die rundum stimmungsvolle Jubiläumsauflage. 

Die jungen Zillertaler haben dem ultimativen Schlagerabend das Sahnehäubchen aufgesetzt. Die Österreicher wussten dem Publikum richtig einzuheizen und das Publikum seinerseits gab noch einmal Vollgas. Begeistert klatschten, sangen und feierten die Schlager-Fans bis zum letzten Ton. Eine Besonderheit war die Fahrt im knallroten Gummiboot, die Daniel unternahm. Er liess sich auf den Händen des Menschenmeeres tragen und das Heitere-Publikum machte begeistert mit. 

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Die Solothurner Frohnatur Michelle Ryser verstand als Newcomerin zu überzeugen. Bild: adi
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Semino Rossi hatte sichtlich mehr auf den Rippen, aber er wirkte erholt, jünger und – mit Bart – sogar hipper. Bild: lej
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Matthias Reim beglückte seine Fans vor allem mit seinem grössten Hit «Verdammt, ich lieb dich». Bild: adi
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Daniel von den Jungen Zillertalern wagte eine Fahrt im knallroten Gummiboot. Bild: lej
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