Heitere Festival-Woche: 54 000 Besucher an 6 Tagen

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Christoph Bill, Gesamtleiter des Heitere Open Airs (Bild: Emiliana Salvisberg)

Etwas müde, aber zufrieden sitzt Christoph Bill, der Gesamtleiter des Heitere Open Airs, am frühen Sonntagabend im VIP-Zelt. «Die gesamthaft herzliche, gute Atmosphäre und dass keine der Bands abgefallen ist, bleibt mir in Erinnerung», so Bills 2019-Resümee. In Zahlen sieht sein Fazit so aus, dass das Heitere Open Air zum siebten Mal in Folge ausverkauft war. Das heisst an 3 Tagen total 36 000 Besucher. Obwohl das Gelände Platz für mehr als 12 000 Besucher täglich bietet, bleibt es gemäss Bill «beim bewährten Gesamtkonzept».

Zweite Chance für Dienstag und die Rock Night

Gesamthaft waren an den 6 Festivaltagen 54 000 Besucher unter den Linden. Nicht ganz wie erwartet sei der Aufmarsch an der neu dazugekommenen Rock Night am Dienstag gewesen. «2000 bis 2500 Zuhörer haben uns hier gefehlt, das wirkt sich auf die gesamten Einnahmen aus», sagt Bill, versichert aber: «Unsere Finanzen sind dank der über Jahre fundierten Entwicklung solide.» Klar sei, dass das 30. Heitere Open Air vom 7. bis 9. August 2020 stattfindet. Auch der Rock Night will Bill eine zweite Chance geben: «Erst dann kann wirklich darüber ein Fazit gezogen werden.» Einen Wermutstropfen gab es dennoch für den Gesamtleiter: «Ein externer Verkehrsposten wurde von einem Shuttlebus angefahren und liegt verletzt im Kantonsspital in Aarau. Die Rede ist von mehreren Brüchen und wir hoffen, dass es ihm bald besser geht.» Wie es zum Unfall kam, werde analysiert.

Vor Notausgang parkiertes Auto abgeschleppt

Wie jedes Jahr habe es wiederum auch einige Spitaleinweisungen von Besuchern gegeben. Die Palette reichte von zu viel Alkohol bis zu verknacksten Knöcheln. «Gemäss unserem anwesenden Chefarzt waren alle Vorfälle nicht ernsthaft, aber das Wohl der Besucher geht vor.»

In diesem Sinn fackelte Bill auch nicht lange, als ein Privatauto den Notausgang zugeparkt hatte. Er avisierte einen Abschleppdienst, der dieses auflud. «Wir überprüfen die Sicherheitslücke.» Über die Bücher gehen will er auch bei der Zeltstadt. Einerseits begrüsst er die Entwicklung des Camper’s Boulevard und Paradise mit kreativen Zeltbauten, Verpflegungsständen und Pub. Andererseits ziehen die Attraktionen Besucher an, die nicht das Festival besuchen, aber kostenlos die Infrastruktur nutzen.

Auf das gestrige stürmische Wetter mit Regen und Hagel kurz vor 19 Uhr waren Bill und sein Team vorbereitet. So wurde auf die Spielpausen zwischen den Konzerten verzichtet, um Zeit zu gewinnen. «Zeltbetreiber an exponierten Stellen wurden wie alle Helfer und Mitarbeiter informiert, was zu tun ist», sagte Bill. Trotz Regengüssen konnte das Festival bis zum letzten Ton mit den Fantastischen Vier über die Bühne gehen. Ab heute Montag ist das grosse Aufräumen angesagt. «Bis Ende Woche sollten wir fertig sein.» (egu)

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