Das Museum bietet auch Inspiration für den Unterricht

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Der Präsident der Museumskommission, Benno Meier (r.), und Vize Hans Scheibler betrachten ein Bild mit dem Titel «Die Roten Schweizer an der Beresina» von Maler Karl Jauslin. Bei der Schlacht im Jahr 1812 dabei war der Brittnauer Oberst David Zimmerli. Bilder: h.b.
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Alte Schulfotos aus der Sammlung fanden grosses Interesse.
Lisa Voney, Hauswirtschaft: «Kochen nach alten Rezepten würde ich toll finden und dann auch besondere alte Geräte anschauen.»
Stephan Kunz, 2. Sek.: «Technische Erfindungen und Entwicklungen im 19./20. Jahrhundert würde ich mit den Schülerinnen und Schülern als Thema mit Objekten aus dem Museum erforschen.»
Virdiana Jenni und Fränzi Bossert, 1. Klasse: «Wir könnten mit den Kindern das spezielle Thema ‹Bauernhof› in den Unterricht einbauen und im Museum alte Geräte anschauen.»
Marco Barone, 2. Sek.: «Als Vortragsthema würde ich gerne ein altes Objekt aus dem Museum einbauen und auch fotografieren.»
Rolf Marti, 1. Real: «Ich könnte mir vorstellen, die grosse alte Zeitungssammlung mit meinen Schülerinnen und Schülern nach Brittnauer Infos durchzuarbeiten.»
Andreas Belz, 2. Real: «Ich würde gerne 20 Gegenstände aus dem ‹Alten Brittnau› mit den Schülerinnen und Schülern begutachten.»

Zu einem gemeinsamen Schulstart, unter dem Motto Weiterbildung im Kollegium (WIK), lud am vergangenen Freitag die Schulleitung von Brittnau ein. Ein spezieller Teil fand im Depot «Museum Brittnau» statt. In zwei Etappen trafen die Vertreterinnen und Vertreter der unterschiedlichen Schulstufen im Untergeschoss des Oberstufenschulhauses ein. Benno Meier, Präsident der Museumskommission, führte die Besucherinnen und Besucher durch die spannende Geschichte des Museums.

Alles fing mit einem Schrank im Schulhaus an

Im Jahre 1947 wurde das Museum durch den damaligen Bezirksschullehrer Ulrich Grüninger ins Leben gerufen. Anfänglich bestand das Museum, man nannte es «Sammlung Alt Brittnau», aus einem Schrank im Oberstufenschulhaus. In einer späteren Etappe wurde im Estrich, heute ist dies die Aula, ein mit Lattenverschlag abgetrennter Raum eingerichtet. Als dann im Jahre 1969 das neue Gemeindehaus fertiggestellt war, wurde die unterdessen grössere Sammlung im Dachstock eingerichtet.

Immer wieder machten die Betreuer, vor allem Benno Meier, darauf aufmerksam, dass die klimatischen Verhältnisse katastrophal für die Sammlungsobjekte seien. Vor allem alte Dokumente, Bücher und Schriften hatten gelitten und waren auch nicht mehr zu reparieren. Zudem gab es alte Geräte und Taschen mit Schimmelpilzbefall, die auch nicht mehr zu säubern waren.

Sammlung muss innert eines Jahres zweimal umziehen

Benno Meier engagiert sich seit 1998 und er hat in all den Jahren überaus viel Engagement und Herzblut in die Erhaltung der alten Sachen gesteckt. Im Jahre 2013 konnte die Sammlung in ein Schulzimmer im Unterstufenschulhaus umziehen. «Dies aber nur für kurze Zeit», erwähnte Meier. Die Sammlung erhielt auch einen neuen Namen: «Museum Brittnau». Die Schule habe nach einem Jahr bereits den Raum wieder benötigt. Zu guter Letzt konnte die ehemalige Kochschule im Untergeschoss des Oberstufenschulhauses bezogen werden. «Von der Kommission weigerten wir uns, bereits nach so kurzer Zeit die vielen Sachen wieder zu transportieren», sagte Meier. Es hätten sich dann glücklicherweise einige Freiwillige gemeldet und den «Chrampf» mit dem neuerlichen Umzug übernommen.

Die heutige Museumskommission bietet keine permanente Ausstellung an. Es gibt aber 24 Wechselausstellungen pro Jahr. Diese finden in Monatsvitrinen im Gemeindehaus und in der Aargauischen Kantonalbank statt. Die Museumsobjekte werden mit der Zeit fotografiert und in einer modernen Datenbank erfasst. Bereits seien 3130 Gegenstände bearbeitet, war weiter zu vernehmen. Auch viele Fotos und Zeitungsausschnitte seien dabei. «Unser Wunsch besteht darin, Kurse oder Angebote – auch für die Schule und den Unterricht – auf ganz unterschiedlichen Stufen zu organisieren», sagte Benno Meier.

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