Das Kuh-Bingo war die Hauptattraktion der Chilbi

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Das Kinderkarussell war bei den kleinsten Chilbi-Besuchern sehr beliebt. (Bild: Alfred Weigel)
Bürgergemeindepräsident Marcel Schenker versucht sich beim Kegeln über 10 Würfe, zum Chilbi-König hats nicht ganz gereicht. (Bild: aw)
Im Kamikaze-Fahrgeschäft konnte die Rothacker-Chilbi von oben bewundert werden. (Bild: aw)
Die im Bau befindliche Oldtimer-Garage bot ausreichend Platz für Kaffee-Gäste. Mareike Huber hat seit 2010 den Vorsitz der Chilbi-Kommission inne. (Bild: aw)
Das Humpenstossen forderte Geschicklichkeit und Einschätzungsvermögen, den gläsernen Masskrug möglichst nah an das Bahnende zu platzieren. (Bild: aw)
Das Kinderkarussell war besonders bei den Kleinsten beliebt. (Bild: aw)
Eine Spezialität boten die Jodler mit der Lebscheibe an; Schneiden, Verpacken und Verkaufen hiessen die Arbeitsschritte auf der Chilbi. (Bild: aw)
Ein stummer Jodler wies den Besuchern den Weg in die Steakhütte. (Bild: aw)
Viele Walterswiler Vereine engagierten sich an der Chilbi, darunter auch die Frauenriege. (Bild: aw)

Die Rothacker-Chilbi in Walterswil nehmen viele Weggezogene wahr, um Verwandte zu besuchen. Mareike Huber von der Chilbi-Kommission nennt die Rothacker- deshalb auch Heimkehrer-Chilbi. Seit 2010 organisiert sie mit der fünfköpfigen Chilbi-Kommission das kleine aber feine Dorffest. Elf Vereine an Markt- und Verpflegungsständen sowie zwei Schausteller mit Fahrgeschäften boten reichlich Unterhaltung.

Anabell und Cassidy als Glücksfeen beim Bingo

Hauptattraktion ist das Kuh-Bingo. Für 10 Franken Einsatz wetten die Besucher, auf welchem der 144 nummerierten Felder eine der beiden Kühe, Anabell oder Cassidy, ihr Häuflein verrichtet. Manipulation sei ausgeschlossen, meint die Chilbi-Organisatorin, «sie scheissen hin, wann und wo es ihnen passt». Den Reisegutschein über 700 Franken nahm Stefan Schär entgegen, er setzte auf 29.

Neu war das Humpenstossen; einen leeren Glaskrug musste man am Henkel fassen und möglichst nah an das Bahnende stossen. Drei Versuche wurden gewertet, jeder Teilnehmer hatte einen zur Probe. Blieb der Krug über der Kante stehen, gabs die Maximalpunktzahl, fiel er ins Netz, ging der Humpenstosser leer aus. Hochstimmung herrschte auch beim Kegeln, nicht immer fielen alle Neune. Spezielles bot der Jodlerklub Safenwil-Walterswil am Lebscheibenstand. Heikel herzustellen sei der weiche Teig, sagt der Bäckermeister – Weizenmehl, Eier, Zucker und Treibsalz brauche es dazu.

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