Kreisschule Safenwil: Mit beherztem Sprung ins neue Schuljahr

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Aus bis zu sechs Metern Höhe oder auf Wunsch auch weniger, konnten die Schülerinnen und Schüler einen Sprung auf das Luftkissen wagen. (Bilder: Emiliana Salvisberg)
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Co-Schulleiter Matthias Bär begrüsste die Schülerinnen und Schüler und wagte zum Schluss seiner Ansprache selber einen Sprung aus luftiger Höhe aufs Luftkissen.
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Das Fahrerteam Erika Schärer (von links), Peter Steiger und Sibylle Lüdi freut sich über den neuen Schulbus.

Eine Portion Mut brauchte es schon am ersten Schultag in Safenwil. Auf dem Pausenplatz der Kreisschule Safenwil-Walterswil stand ein riesiges Luftkissen und eine hydraulische Plattform. Von dieser galt es, aus bis zu sechs Metern Höhe oder auch weniger runterzuspringen. «Einige haben es schon getan – ich werde es gleich tun», versprach Matthias Bär, Co-Leiter der Kreisschule Safenwil-Walterswil, den auf dem Pausenplatz versammelten rund 380 Schülern und Kindergärtlern sowie Vertretern der Gemeinderäte und der Kreisschulpflege von Safenwil und Walterswil.

Alle kamen am Montagnachmittag auf dem Schulhausplatz zusammen, weil es drei Dinge zu feiern gab: den neuen Schulbus, das neue Logo der Kreisschule sowie das 20-jährige Bestehen des Sinus-Oberstufenschulhauses. «Früher war die Oberstufe im alten Schulhaus und das Primarschulhaus war das neuste Schulhaus», erklärte Bär die Entwicklung der drei Gebäude.

Kreisschule über die Kantonsgrenze

Im Jahr 2004 wurde mit der Kreisschule Safenwil-Walterswil eine Brücke über die Autobahn, aber auch über die Kantonsgrenze geschlagen. Ein Jahr vor diesem Zusammengehen wurde ein gemeinsamer Schulbus-Betrieb eingerichtet. Seit 16 Jahren werden die Walterswiler Schüler morgens, mittags und nachmittags hin und her chauffiert.

«Viele von euch haben diesen Schulbus früher in ihrer Schulkarriere oder bis heute genutzt», sagte Bär und fuhr fort: «Auch Schulbusse werden älter. Und irgendwann müssen sie ersetzt werden.» Den bisherigen Toyota HiAce ersetzt nun ein Mercedes Sprinter. Nötig sei dies, weil der alte Bus den Anforderungen nicht mehr genüge und sich anstehende Reparaturen nicht mehr lohnen würden.

«Lasst uns den neuen Bus mit einem Applaus willkommen heissen», forderte Bär auf, während das Busfahrer-Trio mit dem neuen Fahrzeug stolz vorfuhr. Erika Schärer und Peter Steiger gehören seit Anfang an dazu. Seit zwölf Jahren komplettiert Sibylle Lüdi das Team. «Wir wünschen euch weiterhin viel Geschick beim Lenken der Fahrzeuge und eine unfallfreie Schulbus-Zukunft», sagte Matthias Bär und bedankte sich für den zuverlässigen und sicheren Service.

Rot, blau und gelb im neuen Kreisschullogo

Veränderungen gehören zum Leben. «Ihr verändert euch und auch die Dinge verändern sich. Am Beispiel der Schulhäuser und des Schulbusses haben wir dies bereits gesehen», sagte Bär und leitete zum neuen Logo der Kreisschule über und zeigte auf die Schulbusse, auf denen es zu sehen ist. «Da Firmen und Marken ein Logo zur Wiedererkennung haben, hat nun auch die Kreisschule ein neues.» Über 3o Stunden habe die Arbeitsgruppe, mit Vertretungen aus Lehrerschaft, Schulverwaltung, Kreisschulrat und Kreisschulpflege, dafür investiert. Gestalterisch federführend sei Manuel Szabo gewesen, der im letzten Schuljahr als Werklehrer und Heilpädagoge an der Kreisschule gearbeitet hat.

Zu den bestehenden beiden Bögen in Rot für Walterswil und Blau für Safenwil – die den Farben der Gemeindewappen entsprechen – ist ein dritter Bogen in Gelb dazugekommen. «Er steht für den Kindergarten. Gelb symbolisiert die Freude und Leichtigkeit der Kleinsten unserer Schule», so Bär. Der rote Bogen habe ebenfalls eine weitere Bedeutung und stehe für die Primarschule. «Da geht die Post ab», betonte Bär und fuhr fort, dass der blaue Bogen die Oberstufe symbolisiere. «Da wird es dann wieder etwas cooler.» Anders als beim alten Logo seien die Bögen auch nicht überall gleich dick. «Dadurch wird ausgedrückt, was wir auch schon gehört haben: Die Dinge verändern sich. Ihr verändert euch», sagte Matthias Bär und bevor er den Sprung aus gut vier Metern Höhe wagte, meinte er: «Wir wissen noch nicht, was das neue Schuljahr alles mit sich bringen wird. Wir wagen aber den Schritt ins Ungewisse, mit der Gewissheit, dass wir aufgefangen und insgesamt doch ganz gut aufgehoben sein werden.»

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