Zofingen – für einen Tag Kunstmetropole - GALERIE

ür einmal Kunstmetropole: Besucher des Zofinger Kunstmarkts lassen sich Zeit zum Betrachten der Exponate, wie hier in der Hauptgasse.
Die Künstlerinnen vom Zofinger Atelier Siebenartig halten sich dezent im Hintergrund.BIld: awe
Eindrucksvolle Werke mit Vintage-Touch fanden sich bei Claudia Gubser.
Daniel Gerhard konnte man am Kunstmarkt beim Malen über die Schultern schauen. Gerhard präsentierte Bilder mit Zofinger Motiven.
Der Zofinger Bäckermeister Hans Leutwyler präsentierte am Kunstmarkt seine neusten Siebdruck-Werke, die den Hausberg Heitern zeigen.
Die Künstlerin Jeanette Hämmerle überraschte mit neuen Aquarellen.
Die Damenschneiderin Katrina Stöckli bot auch abstrakte Aquarelle an.
Den Nachlass seiner Tante Marie Boesch brachte Pierre Lüthi (l.) unter den Hammer. Rechts im Bild: Kunstmarktorganisator Pitsch Geissbühler.
Paul Dörig, einer der neuen Künstler auf dem Zofinger Kunstmarkt, bestach bei seinem ersten Auftritt mit feinsinnigen Porträts.
Rita Meier zeigte grossformatige Bilder in Mischtechnik.
Traumbauer und Traumgeschichten-Erzähler Ron Dideldum.
Der Künstler Sam Stauffer aus Riken

Malereien, Skulpturen, Druckgrafiken, Töpferware und Kunsthandwerkliches bot der Zofinger Kunstmarkt auch in diesem Jahr. Für Unterhaltung sorgte Clown und Traumgeschichtenerfinder Ron Dideldum sowie eine Zwei-Mann-Combo an der Kirchplatztreppe. Neben etablierten Künstlerinnen und Künstlern aus der Region sind immer wieder neue zu finden, die zuweilen auch lange Wege in die «Kunstmetropole» in Kauf nehmen. Den Markt belebt dies ungemein. Es sorgt für Abwechslung der künstlerischen Vielfalt und für ein lebendiges Marktangebot. Dass andere Kunstschaffende eine Pause einlegen, ist ebenso verständlich und willkommen.

Wer für ein paar Franken ein Kunstwerk suchte, wurde fündig

Einer der Neuen ist Paul Dörig aus Udligenswil im Kanton Luzern. Erstmals wagte er sich an den Kunstmarkt in der Thut-Stadt. Spezialisiert auf Frauenporträts liest er Emotionen aus den Gesichtern seiner Modelle. Zu jedem Bild schreibt er Impressionen.

Zum zweiten Mal war Katrina Stöckli auf dem Kirchplatz zu finden. Die gelernte Schneiderin mit Berufsmatur in der Fachrichtung Gestaltung bot Taschen und andere Textil-Accessoires an, ausgerichtet auf weibliche Käufer. In ihrer aktuellen Phase widmet sie sich zusätzlich vielfarbigen, abstrakten Aquarellen.

Ihre letzte «Aquarellkollektion» stellte die Zofinger Künstlerin Jeanette Hämmerle aus. Die Farbe sei quasi noch frisch, gestand sie auf Nachfrage. Aber auch Hans Leutwyler brachte neue Bilder vom Hausberg Heitern auf den Kunstmarkt. Seine Arbeiten basieren auf Fotos und sind im Siebdruckverfahren verfeinert. «Gestern habe er das letzte Motiv gedruckt», erklärte er und zeigt auf ein kleinformatiges, farbiges Bild mit Bäumen vom Heitern.

Acht Künstlerinnen des Zofinger Ateliers Siebenartig stellten ihre Werke am alten Postplatz aus. In diesem Jahr nahmen sie sich das Thema Sommer vor. Sam Stauffer, Gitarrist und bildnerischer Künstler, war ebenso mit neuen Bildern vertreten. Die Vielfalt der Werke erweckte den Eindruck, dass der Kunstmarkt Zofingen zum Schaffen in der Kunstszene anregt.

Bei der Arbeit über die Schulter schauen

Tief über ein Aquarell gebeugt war der Moosleerauer Künstler Daniel Gerhard, dem man bei der Arbeit zusehen konnte. Im Hintergrund präsentierte er Bilder mit Motiven aus dem Zofinger Stadtbild. Schablonen und Acrylspray für die Ornamente sowie Leim als Bindemittel verwendet Claudia Gubser, Serviettentechnik verstärkt den Vintage-Touch ausgewählter Frauenbildnisse. Asche, Bitumen und andere Materialen erzeugen dagegen in den Acrylbildern von Rita Meier vom Malatelier Colorpoint Schönenwerd die erwünschten Effekte. Den Nachlass seiner Tante Marie Boesch brachte Pierre Lüthi unter den Hammer. Ansprechende Porträtzeichnungen in Wischtechnik konnten schon für wenige Franken mit nach Hause genommen werden.

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Gemütlich Liberal

Guillaume T. Eulenspiegel
schrieb am 19.08.2019 12:58
Kultur spielt eine wesentliche Rolle in der Gesellschaft. Sie verschönert. Sie macht glücklich Sie verbindet. Sie reflektiert. Sie ist ein Spiegel. Sie steht für Vielfalt. Sie steht für Identität. Nun denken wir an diese Aussage zurück. "...weil die Kulturszene der SVP gegenüber sehr feindlich eingestellt ist." * Wirklich?? Die Kulturszene und ihr Kunstmarkt war sehr gemütlich, friedlich und abwechslungsreich. Nicht einmal politische Kunst gesehen. Wer die Kulturszene ein wenig kennt, weiß, dass solche suggestiven politischen Äußerungen großen gefährlichen politischen Unsinn betreffen. Die Kulturszene spricht nicht mit 1 Ja-Stimme oder Dagegen. Die Kulturszene ist in der Tat sehr individualistisch und vielfältig. Die Kulturszene ist sehr sozial. Die Kulturszene ist sehr liberal. Die Kulturszene steht für liberale Freiheit. Die Kulturszene steht für kulturelle Identität. Wer versucht, die Kulturszene zu spalten und zu beschädigen, schadet ihrer Identität. Wer wird es einer politischen Partei erlauben, die Kulturszene in gut und nicht gut aufzuteilen. Denn das passt besser zu ihrer politischen Strategie. Wird es zulassen, dass die liberale und freie Natur der Kultur verloren geht. Freiheit ist eine große Errungenschaft. Freiheit macht die Straße frei für kulturellen Ausdruck. Was bleibt von Ihrer Identität ohne kulturellen Ausdruck? Freiheit ist eine große Errungenschaft. Freiheit macht die Straße frei für kulturellen Ausdruck. Was bleibt von Ihrer Identität ohne kulturellen Ausdruck? Wenig Zu wenig, um unverwechselbar zu sein. Aber zum Glück hat der Kunstmarkt etwas ganz anderes gezeigt; Kulturelle Vielfalt, liberale Freiheit. Umarmen Sie die Kulturszene, anstatt sie politisch zu verteufeln und zu missbrauchen. Schutz wesentlicher liberaler Grundrechte. Verteidigen Sie die Meinungsfreiheit und die Freiheit der kulturellen Meinungsäußerung. 'Guillaume T. Eulenspiegel' Zofingen Urls : * https://zofingertagblatt.ch/?id=281802&Warum+die+SVP+den+Regisseur+ihres+Wahlkampf-Films+geheim+h%C3%A4lt - http://www.bing.com/translator
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