Karl's kühne Gassenschau: 140 000 Gäste besuchten «Sektor 1»

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Seit gestern ist die zweijährige Saison von Karl’s kühner Gassenschau in Olten zu Ende. Im Jahr 2023 will das Ensemble wiederkommen. © Bruno Kissling

So was wie die Maxime der letzten beiden Jahre, als Karl’s kühne Gassenschau in Olten gastierte: «Den verführerischen Verwöhn-Aufenthalt im «Sektor 1», der Natur-Oase der Zukunft, geniessen.» Zum Trost: Der anstehende Abschied ist nicht endgültig. In vier Jahren ist mit einer Wiederkehr des Ensembles zu rechnen; mit neuem Programm.

Insgesamt rund 140’000 Gäste haben in den beiden Saisons die total 121 Vorstellungen von «Sektor 1» in Olten besucht, wie die Medienverantwortliche Cathrine Bloch auf Anfrage erklärt: Sektor 1 knüpft nahtlos an die Erfolge der vorausgegangenen Produktionen Fabrikk und Silo 8 an.

Rund 80’000 Gäste zählte man in der Saison 2018, gut 60’000 waren’s heuer. Allerdings gabs 2019 auch weniger Vorstellungen. «Das liegt zum einem daran, dass jetzt der Umzug nach St. Triphon ansteht, zum andern auch daran, dass nach insgesamt vier Saisons, davon zwei in Winterthur, das Potenzial nahezu ausgeschöpft ist», so Bloch weiter. In Olten kam bereichernd hinzu, dass die eben ausgelaufene Saison noch mit einem speziellen Angebot aufwartete. Den Blick hinter die Kulissen, das Backstage-Theater, besuchten 6000 Gäste. «Auch darauf ist die Crew stolz», so die Medienverantwortliche. Ab Ende Oktober werde von Karl’s kühner Gassenschau in Olten SüdWest nicht mehr viel zu sehen sein. Ein Gelände, welches ausgezeichnet geeignet sei für Produktionen dieser Art..

Auch Olten erscheint im positiven Licht

Vom Glanz der Produktion kriegt auch die Stadt etwas ab. Wie Stefan Ulrich von Region Olten Tourismus auf Anfrage erklärt, hätten sich die beiden Spielzeiten, vor allem jene von 2018, sehr positiv auf die Wahrnehmung der Stadt und der Region Olten sowie die Umsätze ausgewirkt. Der Geschäftsleiter macht dies an zahlreichen zusätzliche Logiernächten und zusätzlichen Umsätzen in Gastronomie, Kultur und Gewerbe der Stadt fest. «Auch zusätzliche Frequenzen im Tourist Center und bei anderen Anbietern waren festzustellen», so Ulrich.
Überhaupt scheint die Spielzeit in Olten in Minne verlaufen zu sein. Auch mit der unmittelbaren Nachbarschaft hätten sich keine Probleme ergeben, so Catherine Bloch weiter. «Wir führten regelmässig Lärmmessungen durch und hatten auch stets ein offenes Ohr, um allfällige Probleme zu lösen.»

Nun gehts für die Gassenschau nach St. Triphon, wo Sektor 1 in französischer Sprache gegeben wird. Für die Saison 2021 ist vorgesehen, mit neuem Programm in Pfungen bei Winterthur zu starten, wo die Gassenschau zwei Jahre gastieren möchte. Dann wäre wieder Olten an der Reihe.

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