Die Notaufnahme im Spital Zofingen ist wieder auf dem neusten Stand

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Michel Schlup (Medizintechnik), Marc Szeemann (Medizintechnik), Camilla Karlsson (Leitende MTR), Ben Gräbedünkel (Projektleiter) mit dem neuen Röntgengerät Siemens Multitom Rax. (Bild: lbr)
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Der Universalraum des Spitals Zofingen vor der siebenwöchigen Umbauphase.

150 000 Aufnahmen hat das alte Röntgengerät der Notaufnahme des Spitals Zofingen gemacht – und damit die durchschnittliche Lebensdauer deutlich übertroffen. Die Investition in ein neues Gerät drängte sich daher auf. «Nun können wir rückenschonender arbeiten – und auch für die Patienten ist das Gerät viel angenehmer», erklärt Camilla Karlson, Leitende Radiologiefachperson (MTR). Das neue Röntgengerät muss nun nicht mehr manuell bedient werden: Es fährt per Knopfdruck zum Körperteil, das geröntgt wird. Dies sei eine grosse Erleichterung für die Mitarbeitenden, die das alte, schwere Gerät bisher immer von Hand an die richtige Stelle gerückt hätten. Da die Entwicklung der Röntgenbilder nun digital erfolgt, muss das verletzte Körperteil nicht mehr nach jedem Röntgenbild umgelagert werden, damit die Röntgenplatte entfernt und entwickelt werden kann. «Das ist für die Patienten deutlich weniger schmerzhaft», erklärt Camilla Karlson. Und dann arbeitet das neue Gerät nun auch mit einer weitaus kleineren Dosis Röntgenstrahlen als das bisherige, 14 Jahre alte.

Kurze Planungsphase, siebenwöchiger Umbau

Mit der Anschaffung des neuen Röntgengeräts einher ging auch der Umbau des ganzen Universalbehandlungsraums. Neben dem Röntgengerät ist in diesem Raum auch ein sogenannter Schockplatz integriert, auf dem lebensbedrohlich verletzte Notfallpatienten behandelt werden. Entsprechend stehen neben diesem Platz unter anderem ein Beatmungsgerät, ein Infusionswagen und ein Defibrillator zur Verfügung. Der Umbau dieses Raums in der Notaufnahme hat inklusive der Schulungen am neuen Gerät sieben Wochen gedauert. Rund 500 000 Franken hat das Spital Zofingen in den Umbau investiert, 400 000 Franken kostete alleine das neue Röntgengerät. Die dem Umbau vorangehende Planungsphase habe im Frühjahr begonnen, führt Gesamtprojektleiter Ben Gräbedünkel aus. Er arbeitet als Experte Notfallpflege auf der Notfallstation und ist in einem Teilzeitpensum zusätzlich als Projektmanager am Spital Zofingen tätig. Es sei spannend gewesen, den eigenen Arbeitsplatz neu zu gestalten, erzählt er.

Umbau während laufendem Betrieb

Der Umbau des Universalbehandlungsraums fand während laufendem Betrieb statt. «Dies war eine Herausforderung», sind sich alle einig. Denn es wurde nicht nur ein neues Röntgengerät installiert, der ganze Raum erhielt ein neues Layout: neue elektrische Leitungen, neue Decken und Spezialwände, um nur einige Umbauarbeiten zu nennen. Während der Umbauzeit wurde der Schockplatz in einen anderen Raum verlegt und die Patienten mussten mit anderen Geräten geröngt werden. Aufgrund des Umbaus erhielt der Wundbehandlungsplatz gar definitiv einen Standort in einem anderen Raum. Auch wenn es das Ziel war, dass die Patienten nichts von den Umbauarbeiten mitbekamen, an einem Tag hätten sich alle wie auf einer Strassenbaustelle gefühlt, erzählt Gräbedünkel. Damals wurde das Fundament für das Röntgengerät mit einem Presslufthammer vorbereitet. Und dies sei bis in die Patientenzimmer hörbar gewesen.

Neues Röntgengerät steht bereits im Einsatz

Umso glücklicher sind nun alle, dass Baumaschinen und Staub verschwunden sind. Seit Mitte August steht der neue Schockraum im Einsatz. Und wenn das Röntgengerät so lange hält wie das alte, wird es in den nächsten Jahren unzählige Knochenbrüche entdecken – und fast genauso oft Entwarnung geben können.

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