FDP will Sitzzahl in Bern halten

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FDP-Partei-Präsident Markus Zenklusen (links) verabschiedete den langjährigen Regierungsrat Robert Küng. Bild: Kathrin Aerni

Die FDP. Die Liberalen Luzern ist für die eidgenössischen Wahlen in zwei Monaten gerüstet: Sie will ihre drei Sitze im Bundesbern (2 Nationalräte, 1 Ständerat) verteidigen. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, geht die Partei erneut eine Listenverbindung mit der CVP ein.

172 Delegierte haben am Donnerstagabend in der Mülihalle in Pfaffnau beschlossen, an den eidgenössischen Wahlen vom kommenden 20. Oktober mit der CVP zusammenzuspannen. Das heisst: Für den Nationalrat gibt es eine Listenverbindung und für den Ständerat eine gemeinsame Liste. Der Entscheid fiel eindeutig: 144 Delegierte sagten Ja zum Schulterschluss, nur 28 waren dagegen.

Kritische Stimmen gab es nur vereinzelt: Ein Votant meinte etwa, die CVP habe in der Vergangenheit bewiesen, dass sie nicht immer die verlässlichste Partei sei. Ein anderer Delegierter gab zu bedenken, dass die FDP umso mehr von der CVP profitiere, je mehr Sitze diese gewinne. Dazu Parteipräsident Markus Zenklusen: «Es ist mir lieber, dass die CVP einen Sitz dazu gewinnt als die Grünen.» Denn SP, Grüne und GLP ihrerseits gingen ebenfalls eine Listenverbindung ein.

Ex-Regierungsrat Robert Küng verabschiedet

Zum Ziel für die diesjährigen Parlamentswahlen sagte Zen-klusen, dass der Wahlfrühling gezeigt habe, dass es einen grösseren Wähleranteil brauchen würde, um einen zusätzlichen Sitz zu holen. Aber, so das Ziel seiner Partei: «Wir wollen die beiden bisherigen Nationalratssitze verteidigen und den Ständerat im ersten Wahlgang bestätigen.» Die beiden aktuellen Luzerner FDP-Nationalräte sind Albert Vitali (Oberkirch) und Peter Schilliger (Udligenswil). Im Ständerat heisst der FDP-Vertreter Damian Müller (Hitzkirch). Neben der FDP-Hauptliste – sie umfasst neun Kandidierende – und der Liste der Jungfreisinnigen (9) treten diesmal auch die Frauen mit einer separaten Liste (8) auf – ein Novum. Die Frauen und die Jungfreisinnigen sollen nicht zuletzt mithelfen, die beiden Sitze der Luzerner Freisinnigen im Nationalrat zu sichern. Bei den Ständeratswahlen setzt die FDP auf Bewährtes und schlägt deshalb den bisherigen Ständerat Damian Müller (Hitzkirch) zur Wiederwahl vor.

Feierlich ging es schliesslich zu bei der Ehrung des ehemaligen Regierungsrats Robert Küng: «D’Rätschwyber» von der Fasnacht in Zell verabschiedeten ihren «Robert» auf originelle Weise. Der ehemalige Regierungsrat habe den grössten Teil in Willisau verbracht und sei ein begeisterter Fasnächtler. Die beiden Frauen der Clique verfolgten Robert Küngs politische Laufbahn: Vom Stadtrat über den Kantonsrat bis hin zum Regierungsrat habe er es gebracht. Trotzdem sei er immer ein bescheidener «Chrampfer» geblieben. Gesamthaft dauerte seine politische Karriere über 20 Jahre. Davon war er acht Jahre Regierungsrat des Kantons Luzern und leitete das Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement. Der 63-jährige Willisauer freut sich nun auf ruhigere Zeiten, um vermehrt seinen Hobbies nachzugehen. Die Politik habe sein Leben in mancher Hinsicht bereichert, sagte er. Es sei ihm zwar nicht alles gelungen, «doch im Grossen und Ganzen bin ich zufrieden».

Neuer Präsident gesucht

An der Delegiertenversammlung kündigte Markus Zenklusen seinen Rücktritt an. Eine eigens dafür gegründete Findungskommission soll die Nachfolge eines Parteipräsidenten regeln. Denn bereits an der nächsten DV im Januar 2020 soll der neue Präsident gewählt werden können. (kae)

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