Balsthal: Burkini-Trägerin in Badi löst Polizei-Einsatz aus

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(Symbolbild) In den Badis gilt: Burkinis müssen aus Bademodestoff sein; Trägerinnen sich an die Hygienevorschriften halten – dann gibt es kein Grund für ein Verbot. Zur Verfügung gestellt

In Balsthal befindet sich die einzige Badi im Kanton Solothurn, die keine Burkinis duldet. Badekleidung, die über das Knie hinausragt, ist hier nicht zugelassen. Das steht im Reglement. Und dieses Verbot bekam letzte Woche eine Muslima zu spüren. Die badende Muslima wollte den Burkini nicht ausziehen, als die Bademeisterin sie darum bat. Zudem machte deren Freundin Handyaufnahmen der Badeaufsicht. Da rief diese die Polizei, berichtet der «Sonntagsblick».

Die Burkini-Trägerin wollte offenbar gezielt provozieren. «Ich fühle mich in meiner Religionsfreiheit eingeschränkt», sagt die Anhängerin des Islamischen Zentralrates Schweiz (IZRS) gegenüber der Zeitung. 

Beim IZRS kritisiert man das Badeverbot. «Es ist eine Diskriminierung der islamischen Frau, wenn nur europäische Bademode toleriert wird», sagt Ferah Ulucay vom Generalsekretariat IZRS. Sie fände es absolut richtig, dass die Frau in Balsthal dieses Verbot nicht tolerierte und für ihre Rechte eingestanden sein. (ldu)

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