Titel-Hattrick für das Schweizer Cross-Country-Team – auch Joël Roth jubelt

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Joël Roth durfte sich bereits zum zweiten Mal Team-WM-Gold umhängen lassen. (Bild: pd/archiv)

Die Schweizer Mountainbiker lancierten die WM im kanadischen Mont-Sainte-Anne mit dem erneuten Triumph in der Team-Staffel. Nino Schurter, Jolanda Neff, Sina Frei, der Kölliker Joël Roth und Janis Baumann setzten sich am ersten Wettkampftag 16 Sekunden vor den USA und 28 Sekunden vor den drittplatzierten Franzosen durch und zementierten damit die Schweizer Vormachtstellung im Cross-Country. Für die Schweiz, die mit Ausnahme des U23-Topfahrers Filippo Colombo in Bestbesetzung antrat, ist es der insgesamt sechste Titel im Team und der dritte in Folge.

Eine Schlüsselrolle spielte wiederum Nino Schurter, der zum fünften Mal am Team-Gold beteiligt und auch schon beim ersten Triumph 2006 als U23-Athlet der Schlussfahrer war. Der Bündner nahm sein Teilstück auf Platz 3 liegend in Angriff und sicherte der Schweiz den Sieg mit der Tagesbestzeit. Schurter, der am Samstag seinen achten WM-Titel im olympischen Cross-Country anpeilt, machte die 16 Sekunden Rückstand auf den Amerikaner Keegan Swenson zügig wett und liess den hinter ihm Tempo machenden Franzosen Jordan Sarrou nicht näher heranrücken. Die niederländische Juniorin Puck Pietersen, die als zweite in die Schlussrunde ging, wurde erwartungsgemäss nach hinten durchgereicht.

Er sei zunächst skeptisch gewesen, ob sich die 16 Sekunden auf einen Elitefahrer auf der gut elf Minuten langen Schlaufe wettmachen liessen, erklärte Schurter. «Ich fühlte mich aber wie schon in den letzten Tagen sehr stark.»

Bis zum zweiten Aufstieg gut gefühlt
Vor Schurters Schlussfahrt hatten die Nachwuchsfahrer Joël Roth und Janis Baumann den Rückstand gegen namhafte Elitefahrer in Grenzen gehalten und Sina Frei und Jolanda Neff das Schweizer Team in eine günstige Position gebracht. Neff war zeitgleich mit der Amerikanerin Kate Courtney die schnellste Frau, lobte hinterher aber explizit die jungen Teamkollegen: «Sie zeigten alle eine super Leistung. Anders hätte es nicht zum Sieg gereicht.»

Joël Roth gab die Blumen umgehend zurück. «Es war wieder einmal eine super Leistung von uns. Die anderen vier sind perfekt gefahren», sagte der 20-jährige Kölliker, der die Staffel für die Schweiz als Startfahrer in Angriff nahm. «Ich habe mich gut gefühlt und wollte vorne bleiben, musste beim zweiten langen Aufstieg für den hohen Einsatz zu Beginn bezahlen», so Roth. Dennoch habe er es geschafft, bis zur Übergabe an Janis Baumann wenig Zeit zu verlieren.

Nach dem insgesamt zweiten WM-Titel mit der Staffel geht die WM für Joël Roth am Freitag weiter. Dann steht um 21.30 Uhr Schweizer Zeit das Einzelrennen in der Kategorie U23 auf dem Programm.

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