Neue Seelsorger feierlich begrüsst

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Nach dem Gottesdienst fand die Einsegnung des Vorplatzes vor der Kirche statt: links die beiden neuen Seelsorger Godwin Ukatu und Brigitte Glur.Bild: i.-

Wie vor 47 Jahren – als die Marienkirche in Langnau eingeweiht wurde – erlebten die Gottesdienstbesucher einen besonderen Festtag. Margrith Mühlebach-Scheiwiller, Regionalverantwortliche des Bischofssekretariats St. Viktor, überreichte den beiden neuen Seelsorgern die Missio Canonica – die Beauftragung mit Verkündigungs- und Lehraufgaben. Brigitte Glur-Schüpfer wird im gegenwärtig noch aufgeteilten Pastoralraum «LU 24» in den Pfarreien Maria Himmelfahrt Langnau, St. Vinzenz Pfaffnau und St. Cäcilia Richenthal als Gemeindeleiterin interimistisch bis 30. April 2020 tätig sein. Die Leitung wird sie gemeinsam mit dem Mitarbeitenden Priester wahrnehmen. Godwin Ukatu wird zusätzlich auch Pfarrverantwortung in der Pfarrei Maria Himmelfahrt, St. Urban, tragen. Der 47-jährige Priester stammt aus Nigeria. In seinem Heimatland wurde er zum Priester geweiht. Später studierte er in Rom Liturgie, wo er Ende Januar 2019 promovierte. Nach einem kurzen Einsatz als Mitarbeitender Priester im Pastoralraum Brugg-Windisch trat er am 1. August seine Stelle im Kanton Luzern an.

Forschung zur katholischen Frauenbewegung

Brigitte Glur studierte nach der Matura in Luzern und Tübingen Theologie. Nach Abschluss des Studiums nahm sie eine Lehrtätigkeit am Lehrerinnen- und Lehrerseminar auf, und absolvierte die Ausbildung als Primarlehrerin. Danach unterrichtete sie einige Jahre an der Volksschule und als Religionslehrerin am Seminar Luzern – später an den pädagogischen Hochschulen in Zug und Luzern. Während dreier Jahre (1997 – 2000) arbeitete sie als Assistentin am Lehrstuhl für Kirchengeschichte in Luzern und beendete ihre Forschungsarbeit über die Anfänge der schweizerischen katholischen Frauenbewegung mit der Promotion. Seit 2013 ist sie im kirchlichen Berufsfeld tätig. Glur stellte in ihrer Predigt Gedanken zum Lukasevangelium an, wo sich Jesus an den Gastgeber wendet und ihn mahnt, nicht nur Begüterte, sondern Arme und Reiche einzuladen. Der Evangelist richte seine Worte nicht nur an die Christen, sondern die Kirche im Allgemeinen. Sie solle auch Gaststätte für Kirchenfremde sein, um den Menschen und dem Leben zu dienen.

Ukatu und Glur brandete am Ende des Gottesdienstes ein herzlicher Beifall entgegen. Kirchenratspräsidentin Margrit Kunz-Schmidli hiess die beiden auf sympathische Art willkommen. Die beiden neuen Seelsorger waren sich einig: «Wir freuen uns auf vielfältige Begegnungen, auf ein lebendiges Miteinander in den Pfarreien und darauf, gemeinsam den christlichen Glauben zu leben und zu feiern.»

Bevor sich die neuen Seelsorger beim Apéro mit den Gottesdienstbesuchern unterhielten, segneten sie den sanierten Vorplatz vor der Kirche ein, der mit rund 10 000 Verbundsteinen erstellt wurde.

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