Frischer Wind im Traditionslokal von St. Urban: Frauenpower im Klostergasthaus Löwen

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Die junge Pächterin Corinne Juric (rechts) freut sich über die gelungene Neueröffnung. Ihre Bekannte Anita Akermann wird sie im Betrieb unterstützen. Urs-Peter Müller und Walter Jud vertreten die Hauseigentümerin, die Kultur und Freizeit Kloster AG. Bilder: Marc Benedetti
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Corinne Juric und Anita Akermann erhielten schöne Blumenbouquets zur Eröffnung. Hinten das Gasthaus, rechts der Eingang zum früheren Kloster St. Urban
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An der Voreröffnungs-Feier luden die Frauen auch die Nachbarn des Gasthauses ein, was diese schätzten.

Nach zweiwöchiger Pause, in der das Klostergasthaus Löwen in St. Urban in Rekordtempo erneuert wurde, hat das Traditionslokal am Freitag seine Türe wieder geöffnet. Ein neues Gesicht begrüsst die Gäste: «Ich freue mich sehr, an diesem wunderschönen Ort direkt neben der imposanten Klosterkirche, die Gäste verwöhnen zu dürfen», sagt die neue Pächterin Corinne Juric.

Die 30-Jährige erfüllt sich in St. Urban den Traum der Selbstständigkeit. Die Mutter von zwei Kindern und diplomierte Köchin leitete bereits in zwei Berner Spitälern die Gastronomie. Zu St. Urban hat sie einen starken Bezug: «Ich wohnte zwei Jahre hier und schätze das Dorfleben», sagt die frischgebackene Wirtin. Danach zog sie nach Pfaffnau und ist nun zurückgekehrt.

Erfahrene Gastronomin unterstützt Neu-Wirtin

Unterstützt wird Juric von Anita Akermann, mit der sie befreundet ist und auch schon zusammen gearbeitet hat. Die 58-jährige Gastronomin mit über 30-jähriger Berufserfahrung wird ihr als Coach mit Rat und Tat zur Seite stehen und ist ebenfalls begeistert von der Lokalität: «Mir persönlich hat es der Kraftort St. Urban angetan. Ich habe mich sofort wohlgefühlt hier», sagt die Zürcherin.

In der Schliessungszeit haben Juric und Akermann das Lokal nach ihrem Geschmack neu dekoriert. Küche und Gartenterrasse wurden erneuert. Im Gewölbekeller, wo sich das Getränkelager befand, entsteht momentan die sogenannte «dankBAR», die von Gruppen gemietet werden kann. Sie ist zugleich das Fumoir.

Urchig, schweizerisch und international

Das Klostergasthaus hat eine neue Karte. Unter den Rubriken «urchig», «schweizerisch» und «international» findet man ein breites Angebot an Vor- und Hauptspeisen zu zahlbaren Preisen sowie Desserts. Dazu ein saisonal wechselndes Angebot, den Auftakt macht die Wildsaison. Neben der Saisonalität ist der neuen Wirtin auch die Regionalität der Produkte ein Anliegen. Zulieferer sind zum Beispiel die weit herum bekannte Klostermetzgerei Haas und die Klosterbäckerei. Auf der Weinkarte findet man nebst vielen anderen Tropfen einen Riesling Silvaner und einen Blauburgunder aus Dagmersellen.

Und an Sonntagen wird im «Löwen» neu die Tradition des Sonntagsbratens wieder gepflegt. «Der Löwen soll weiterhin ein Ort sein, wo sich die St. Urbaner Bevölkerung, die Vereine und alle Gäste aus der Region zu Hause fühlen sollen», betont Corinne Juric.

Das Wirtshaus hat eine lange Geschichte: Als «Hospicium vor dem Tore» wurde es von Abt Niklaus Hölstein (1441– 1480) vor dem Torhaus erbaut. Es lag bewusst ausserhalb der Mauer, um das weltliche Leben vom Klosterleben zu trennen.

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