Neues Schulhaus für Gesundheitsberufe in Luzern feierlich eröffnet

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Das neue Schulhaus (im Vordergrund) auf dem Areal des Kantonsspitals, im Hintergrund sieht man das Spital-Hochhaus.
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Der moderne Neubau in Luzern. Fand die Aus- und Weiterbildung der Gesundheitsfachkräfte für die Zentralschweiz bisher an verschiedenen Orten in Luzern statt, wurde nun alles im neuen Schulhaus zentralisiert. Weiterhin bestehen bleibt der zweite Standort in Alpnach.
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Blick in eines der Labore des Schulhauses.
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Schöne Architektur im Neubau. Das Treppenhaus.

Ab Montag strömen die ersten der rund 700 Studierenden ins neue Schulhaus in Luzern und nutzen die moderne Lehr- und Lernumgebung. Im Auftrag der Zentralschweizer Gesundheitsbetriebe hat der Branchen-Berufsbildungsverband XUND eine Ausbildungsstätte für Pflege, biomedizinische Analytik, Nachdiplomstudien und Weiterbildungsangebote gebaut.

Unterricht an einem Ort zentralisiert

Am Donnerstag wurde der Neubau im Beisein der Regierungsräte Martin Pfister (Zug) und Guido Graf (Luzern) sowie über 300 Gästen feierlich eröffnet. Aktuell absolvieren insgesamt 2500 Lernende und Studierende eine Aus- oder Weiterbildung bei XUND an den Standorten Luzern und Alpnach. Diese Woche fand der Unterricht in Luzern noch in sieben verschiedenen und zum Teil dezentralen Gebäuden statt. Ab Montag ändert sich das. Im neuen Schulhaus werden die verschiedenen Standorte zusammengeführt. Der Neubau bietet zeitgemässe Unterrichtsräume, Lerninseln, eine moderne Laborinfrastruktur für die biomedizinische Analytik, praxisnahe Skills-Räume für Akutpflege-Langzeitpflege-Spitex, ein Future Lab, eine Mediothek sowie ein Bistro.

Immer mehr Senioren: Nachfrage nach guten Fachkräften steigt

«Die Nachfrage an qualifizierten Fachkräften im Gesundheitswesen nimmt aufgrund der demografischen Entwicklung zu. Die steigende Pflegekomplexität erfordert von uns Bildungsanbietern zudem, dass die Angebote laufend an die Anforderungen aus der Praxis angepasst werden und die Zukunft mitgedacht wird», erklärt Dominik Utiger, Präsident des Bildungszentrums XUND.

Marco Borsotti, Präsident des Berufsbildungsverbands, bekräftigt: «Die Eröffnung des neuen Schulhauses ist ein wichtiger Schritt, um auch künftig die bedarfsgerechte Aus- und Weiterbildung von genügend und qualifizierten Gesundheitsfachkräften sicherzustellen. Diese Fachkräfte brauchen wir, um in der Zentralschweiz die branchenübergreifende Gesundheitsversorgung von Patienten in Spitälern, Bewohnern in Alters- und Pflegezentren sowie Klienten der Spitex nachhaltig zu gewährleisten.»

Investitionsvolumen von 50 Millionen Franken

Der Planungsstart für das neue Schulhaus liegt mehr als zehn Jahre zurück. Dass ein solches Bauwerk mit einem Investitionsvolumen von 50 Millionen Franken für die Aus- und Weiterbildung von Gesundheitsfachkräften für die ganze Zentralschweiz realisiert werden könne, bedinge eine enge Zusammenarbeit der Kantone, Branchen, Betriebe und der Baufirmen, sagte Borsotti. (ben)

Virtueller Rundgang durch das hochmoderne Schulhaus

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