Waldgang: «Der Wald stirbt nicht, ist aber einer starken Veränderung unterworfen»

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Trotz der Trockenperiode füllen Rinnsale aus wasserführenden Gesteinsschichten die kleinen Teiche im Kirchleerauer Wald um das Körbelgebiet. Bilder: Alfred Weigel
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«Ich bin als Leiter Bauamt und gelernter Forstwart aus beruflichem Interesse mit dabei.» Michael Honegger
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«Ich interessiere mich sehr für die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald.» Roger Egli
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«Für mich als ehemaligen Förster sind Waldumgänge Pflicht.» Kurt Lüscher

Welchen Schaden richtet der Buchdrucker, eine der kleinsten Arten des Borkenkäfers, an? Diese und andere Fragen beantwortete Förster Daniel Zehnder am Waldumgang von Kirchleerau und Moosleerau. An verschiedenen Stationen wurden die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald, die aufkommenden Trockenperioden und die Veränderungen des Baumbestandes diskutiert. Aufgrund des Klimawandels verändert sich der Wald. Fichte, Tanne und langfristig die Buche gehören zu den Verlierern. Aufgeforstet werden Eichen und andere widerstandsfähige Baumarten wie der Bergahorn und die Kirsche.

Trotz langer Trockenperiode führten die Rinnsale erstaunlich viel Wasser. Auch die kleinen Teiche im Wald waren gut gefüllt. «Der Wald stirbt nicht, ist aber einer starken Veränderung unterworfen», betont Zehnder und deutet auf abgestorbene Bäume und lichte Baumkronen. Das Geschäft mit dem Wald ist in Frage gestellt, der Holzerlös deckt kaum die Kosten. Die teilnehmenden Landwirte und Waldbesitzer verfolgten das Gesagte mit Interesse. Ob die Waldwirtschaft zu einem Walderhaltungsgewerbe wird, liess Zehnder offen, die Tendenz gehe dahin. Als Naherholungsraum spielt der Wald nach wie vor eine lebenswichtige Rolle für den Menschen. Zu seinem Erhalt sollte er deshalb auch einen Beitrag leisten. Waldumgänge zeichnen sich durch «Stammbesucher» aus. Aber auch Erstbegeher waren in Kirchleerau auszumachen. Der Fortbestand eines gesunden Waldes lag allen am Herzen.

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