BNO-Gegner gehen mit Website und Flugblätter in die Offensive

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Die BNO-Gegner informieren unter www.bewegung1400.ch über ihre Sicht der Dinge (Screenshot)
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Die neue Bau- und Nutzungsordnung wird die Entwicklung Zofingens während Jahrzehnten beeinflussen. Im Bild das Swissprinters-Areal, wo eine grosse Überbauung realisiert werden soll. Bild: Andi Leemann

In die Debatte um die revidierte Zofinger Bau- und Nutzungsordnung (BNO) kommt Bewegung. Die Gegner haben letzte Woche die Website www.bewegung1400.ch aufgeschaltet, auf der sie für ein Nein zur BNO am 20. Oktober weibeln. Der Name ist eine Anspielung auf die Tatsache, dass 1400 Frauen und Männer das Referendum unterstützt haben. Zeitgleich lagen gestern Flugblätter der Bewegung1400.ch in den Briefkästen.

«Wir sind unabhängige Bürgerinnen und Bürger. Wir möchten Zofingen mitgestalten und uns engagieren, finden aber, dass zu viel gebaut wird», heisst es auf der Einstiegsseite. Namen sind auf der Website – ausser im Impressum – nicht zu finden. «Es gibt kein Referendumskomitee, sondern nur die Bewegung», heisst es dazu. Eingetragen ist die Domain auf den Zofinger Politik-Berater Urs Vögeli, der den Auftritt gestaltet hat.

Im Wesentlichen führen die BNO-Gegner vier Argumente ins Feld. Die bestehende Umgebungsschutzzone Altstadt limitiere heute die Höhe der Gebäude. «Das mögliche zusätzliche Vollgeschoss beeinträchtigt das schützenswerte Bild der Altstadt», heisst es. Zweitens seien in der Zone W3 künftig zwei Zusatzgeschosse möglich. Dadurch entstehe ein Flickenteppich aus drei- und fünfstöckigen Gebäuden. Drittens stünden an den Bahngeleisen heute keine oder niedrige Gebäude. Die möglichen Bauten bis zu 38 Meter Höhe an dieser Stelle beeinträchtigten die Ansicht auf die Altstadt.

Und viertens: Die Umzonung des Swissprinters- (5,49 Hektaren) und Cartub-Areals (1,91 Hektaren) von der Arbeitszone in die Wohn- und Arbeitszone WA4 geschehe ohne eine mögliche vertragliche Mehrwertabgabe zugunsten der Gemeinde. In diesen Arealen sei Wohnraum für mindestens 1100 Bewohner und Bewohner vorgesehen. Entsprechende Arbeitsplätze fehlten, neue Bewohner müssten pendeln. Es fehlten die entsprechenden Verkehrswege, Bahnkapazitäten und Schulhäuser. Zudem verfüge Zofingen bereits über ausreichend leere Wohnungen.

Auch die Befürworter wollen in den nächsten Tagen offensiv informieren. Geplant ist ebenfalls eine Website, wie der Zofinger Einwohnerratspräsident André Kirchhofer (FDP) sagt. Der Auftritt unter dem Namen zukunftzofingen.ch werde in den nächsten Tagen aufgeschaltet. Auf der Website sollen Befürworter der BNO sich mit Namen eintragen können. Die Unterlagen zur Abstimmung sind Ende letzter Woche verschickt worden; sie liegen diese Tage in den Briefkästen.

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.
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