Der Stadtrat sieht keinen Bedarf für «Luxusprojekte»

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Der Stadtrat schlägt in einer Variante einen wasserseitigen Steg für einen neuen Uferweg der Badi entlang vor. Dazu bräuchte es aber eine neue Brücke vom Salzhüsliweg her. © Bruno Kissling

Was im Sommer möglich ist, soll auch im Winter durchführbar sein. Fussgänger sollen künftig auch in der kälteren Jahreszeit bei der Badi der Aare entlang spazieren können. Die SP/Junge SP-Fraktion möchte in einem Prüfungsauftrag nämlich wissen, wie ein Spazierweg vom Badieingang bis zum Pontonierhaus aussehen könnte und haben deshalb als Fraktion ein Postulat eingereicht.

Die Genossen sind der Auffassung, dass die Fussgängerverbindung auch im Winter nutzbar sein müsste. Dieser Weg würde der Badi entlang führen, auch wenn diese geschlossen wäre. So wäre ein schöner Aare-Rundgang via Holzbrücke-Gäubahnsteg möglich, einem der «schönsten Spaziergänge Oltens», wie die Postulanten es ausdrücken. Um die Badi vor unbefugtem Zutritt zu sichern, bräuchte es einen Schutz. Beispiele für solche Lösungen gibt es in der Schweiz laut der Fraktion aber genug.

Der Stadtrat teilt die Auffassung der Fraktion, dass ein uferseitiger Fussweg sinnvoll und nützlich wäre. Die Oltner Regierung präsentiert dafür drei Varianten. Die erste Lösung sieht einen mobilen Absperrzaun um das Badigelände vor. Dieser machte aber einen viel zu «schäbigen» Eindruck, so der Stadtrat. Deshalb sei dies keine Option. Eine zweite Lösung wäre ein optisch ansprechender und wertiger Zaun, der versenkbar oder mit vertretbarem Aufwand demontierbar wäre.

 
 

Dieser wäre zwar schöner, würde dafür viel mehr Geld als ein mobiler Zaun kosten – und wird darum vom Stadtrat abgelehnt. Beim dritten Vorschlag handelt es sich um einen wasserseitigen erhöhten Steg. Dieser wäre von viel höherem Nutzen und ganzjährig begehbar. Für diesen Steg bräuchte es allerdings eine neue Brücke zum Salzhüsliweg. Dies sei viel zu aufwendig. Auch würde direkt in die Dünnernlandschaft eingegriffen.

Das Fazit des Stadtrates: Er empfiehlt dem Gemeindeparlament, das Postulat der SP-Fraktion für nicht erheblich zu erklären. Investitionen in Tief- und Hochbau sowie die millionenschwere Sanierung der Badi liessen solche «Luxusprojekte» nicht zu, heisst es in der Antwort. Der Fussweg westlich um die Badi herum stelle keinen grossen Umweg dar.

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