Jetzt sind auch die Befürworter der neuen BNO im Netz aktiv

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Zofingen wird am 20. Oktober einen überaus spannenden Wahl- und Abstimmungssonntag erleben. Einerseits stehen nationale Parlaments- und eine kantonale Regierungsratswahl an. Andererseits stimmen die Zofinger über die revidierte Bau- und Nutzungsordnung (BNO) ab. Nachdem der Einwohnerrat diese gutgeheissen hatte, wurde das Referendum lanciert. 1400 Unterschriften kamen zusammen, eine überraschend hohe Zahl. Letzte Woche haben die BNO-Gegner eine Website lanciert, auf der sie für ein Nein in gut drei Wochen weibeln. So etwas wie ein Komitee, das in der Öffentlichkeit auftritt, gibt es auf der Gegnerseite allerdings nicht. Man sei eine Bewegung von Bürgerinnen und Bürgern, heisst es.

Das ist auf der Seite der Befürworter anders. Diese haben gestern ebenfalls eine Homepage aufgeschaltet – unter dem Namen zukunftzofingen.ch. «Zofingen bietet Lebensqualität», heisst es da. Damit dies so bleibe, brauche es ein Ja zur BNO. «Diese verhindert unkontrolliertes Wachstum und sorgt für mehr Qualität in der Siedlungsentwicklung.»

Für ein Ja kämpfen die Ortsparteien FDP, glp, Grüne, SP und SVP. Im Co-Präsidium des Pro-Komitees finden sich gleich zwölf Namen von Einwohnerrätinnen und Einwohnerräten: André Kirchhofer (FDP), Mischa Berner (glp), Adrian Borer (glp), Maja Freiermuth (FDP), Stefan Giezendanner (SVP), Liliane Hofer (SP), Daniel Hölzle (Grüne), Tobias Hottiger (FDP), Franziska Kremer (SP), Marco Negri (SVP), Christian Nöthiger (SP) und Michael Wacker (SP).

Das Komitee ruft Besucherinnen und Besucher der Website auf, sich einzutragen. «Machen Sie mit Ihrem Namen klar: Zofingen will eine neue BNO, Zofingen will künftig mehr Qualität in der Raumplanung und Siedlungsentwicklung», heisst es. «Für uns ist wichtig, dass die Debatte in der Öffentlichkeit geführt wird und dass man mit Namen zu seiner Meinung steht. Wir machen das und hoffen, dass die Gegnerinnen und Gegner nachziehen», sagt Einwohnerratspräsident André Kirchhofer.

Die Teilrevision ermögliche eine qualitätsvolle Weiterentwicklung der Stadt, mit einem moderaten Wachstum von Bevölkerung und Arbeitsplätzen, argumentieren die Befürworter. «Die künftige Siedlungsentwicklung findet innerhalb der bestehenden Grenzen des Bauzonenplanes statt. Es gibt keine Neueinzonungen von Kulturland.»

Die Gestaltungsplanpflicht fördere die vermehrte Realisation von Grün- und Freiräumen und sichere die architektonische Qualität. Sensible Areale rund um die Altstadt, den Bahnhof und das Gebiet östlich der Altstadt seien dadurch gut geschützt. Die neue BNO leiste einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Zentrumsfunktion von Zofingen. Unternutzte und zum Teil durch Altlasten beeinträchtigte Areale würden einer neuen sinnvollen Nutzung zugeführt.

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