Eine Silbermedaille als krönender Saison-Abschluss für Marcel Luder

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Mit dem Silber-Gewinn an der SM bestätigten Marcel Luder (links) und sein Bruder Patrick ihre ohnehin schon starke Saison 2019. (Bild: Heidy Dietiker)

An den Schweizer Meisterschaften der Gespannfahrer in Coinsins hat Marcel Luder mit seinem Freibergergespann zum zweiten Mal in Folge die Silbermedaille bei den Zweispännern gewonnen. Mit einem fünften Rang in der ersten Teilprüfung, der Dressur, verschaffte sich der Oftringer eine gute Ausgangslage für den weiteren Verlauf des dreiteiligen Wettkampfes. Und das, obwohl sich die beiden Freiberger «Charli» und «Mooshof Laika» wegen des grossen Trubels rund um das Wettkampfgelände nicht wie gewünscht konzentrieren konnten.

In der Königsdisziplin des Fahrsports, dem Marathon, zeigten die zwei jungen Pferde am Tag danach aber, was in ihnen steckt. Marcel Luder und sein Beifahrer und Bruder Patrick gewannen die sehr technische und daher für Pferde und Fahrer anspruchsvolle Geländeprüfung und arbeiteten sich mit diesem Sieg auf den dritten Zwischenrang vor. «Meine Pferde waren topfit und wollten rennen», blickt Marcel Luder zurück.

Für einmal keine Nerven wie Drahtseile gezeigt
Das Hindernisfahren am Sonntag, die dritte und letzte Teilprüfung, verlangte von den Fahrern viel Fingerspitzengefühl – enge Wendungen, heikle Torpassagen und eine knappe Zeitlimite liessen die Bälle nur so fallen. Marcel Luder musste für einmal drei Ballabwürfe in Kauf nehmen – was ungewohnt ist für ihn, weil er sonst meist mit Nerven wie Drahtseilen durch die Kegel fährt. Da aber auch seine Mitkonkurrenten die schwierige Aufgabe nicht fehlerfrei meisterten, konnte sich Marcel Luder noch um einen Rang verbessern und sich am Schluss verdient die Silbermedaille umhängen lassen.

Der Effort ist der krönende Abschluss eines gelungenen Wettkampfjahres. «Diese Silbermedaille ist ein schöner Erfolg. Damit konnten wir unsere starke Saison im hart umkämpften Feld der Zweispänner bestätigen», sagt Marcel Luder. Bereits an den Weltmeisterschaften in Drebkau (De) vor zwei Wochen klassierte sich Luder als drittbester Schweizer auf dem guten 23. Rang bei 85 Startenden aus 22 Nationen. «Vor allem in Marathon haben wir eine sackstarke Saison hingelegt. Und in der Dressur konnten sich meine Pferde stetig verbessern», ist Marcel Luder zufrieden.

Nun geniessen seine Pferde auf der Herbstweide ihre wohlverdiente Pause, bis im kommenden April die Saison 2020 eröffnet wird.

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