Mit dem Auto einmal durchs Dorf

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Knifflige Aufgaben mag sie: Nicole Baumann ist seit Februar Staffelbachs Gemeindeschreiberin. Bild: Larissa Hunziker

Fast genau neun Monate ist es her, da trat Nicole Baumann die Stelle als Gemeindeschreiberin von Staffelbach an. Das Einleben habe wunderbar geklappt, so die 45-Jährige.

«Frau Vizeammann Karin Hürzeler hat mit mir eine Rundfahrt durchs ganze Gemeindegebiet gemacht. Wir sind bis auf den Kalt und zur Waldhütte gefahren.» Das habe sie sehr geschätzt. Staffelbach kannte Baumann bereits, «aber nicht schampar gut». Die Fahrt durchs Dorf war also eine gute Gelegenheit, um eine Gesamtübersicht zu gewinnen.

Staffelbach ist Baumanns vierte Station als Gemeindeschreiberin. Sie hat bereits ihre KV-Lehre auf einer Gemeinde absolviert, machte dann aber einen Abstecher zur Fremdenpolizei, dem heutigen Migrationsamt. Danach verspürte sie wieder den Wunsch, auf einer Gemeinde tätig zu sein. In Rudolfstetten-Friedlisberg trat Baumann ihre erste Stelle als Gemeindeschreiberin an und absolvierte während zweieinhalb Jahren die berufsbegleitende Ausbildung in Aarau zu ebenjener.

An der Tätigkeit als Gemeindeschreiberin gefallen Baumann vor allem die Vielseitigkeit und die Abwechslung. Ausserdem löst sie gerne knifflige Aufgaben und auch das Planen und Organisieren liegt ihr. Als Gemeindeschreiberin sollte man laut Baumann ebenfalls gerne schreiben und ein Interesse am politischen Geschehen haben. Zudem gehören auch Abendeinsätze wegen Sitzungen zum Arbeitsalltag.

«Die Gemeindeschreiberin befindet sich in einem interessanten Spannungsfeld zwischen verschiedenen Anspruchsgruppen», sagt Baumann. Dass es da auch mal Differenzen gibt, ist klar. «Generell kann gesagt werden, dass eine gewisse Respektlosigkeit zugenommen hat.» Die Leute würden sich heute eher im Ton vergreifen als früher. Doch die meisten Kunden an Schalter und Telefon seien freundlich und dankbar, wenn ihnen weitergeholfen werde.

BNO-Revision wird wichtiges Thema bleiben

Als die in der Region Baden wohnhafte Baumann ihre Stelle in Staffelbach antrat, waren bereits einige wichtige Projekte im Gange. So stand kurz nach Stellenantritt die Umstellung der Sitzungsdienst-Software an. Weiter waren die Revision der Bau- und Nutzungsordnung (BNO) sowie die Melioration bereits am Laufen. «Mit der Konstituierung der Bodenverbesserungsgenossenschaft Staffelbach Ende dieses Monats haben wir in Sachen Melioration einen Meilenstein erreicht», so Baumann.

Die Revision der BNO wird sie auch weiterhin beschäftigen. Daneben möchte sie eine effizientere Verwaltung der gemeindeeigenen Liegenschaften einführen und das Ablagesystem der Baugesuche überarbeiten. «Die Arbeit wird mir so schnell auf keinen Fall ausgehen», ist sich Nicole Baumann sicher.

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