Feuer und Flamme für viel Spass in der Reitnauer Kinderwoche

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Die imposante Hüpfkirche ist anlässlich des 15-Jahr-Jubiläums der Kinderwoche nach Reitnau zurückgekehrt und erfreut die Kinder, die gar nicht genug davon bekommen können. Bild: Larissa Hunziker

Lautes Lachen hallt über die Schulanlage Reitnau. Kinder allen Alters wuseln über den Mehrzweckplatz, sie tragen Namensschildchen in Form einer Flamme. Anziehungspunkt für die meisten von ihnen ist die imposante Hüpfkirche. Immer wieder rutschen sie aus dem mit Luft gefüllten Kirchturm hinunter, nur um gleich wieder hinauf zu kraxeln.

Das grosse Spielgerät steht anlässlich des 15-Jahr-Jubiläums der Reitnauer Kinderwoche (KIWO) auf dem Mehrzweckplatz. Organisiert wird die KIWO von der Kirchgemeinde Reitnau-Attelwil-Wiliberg. «Die Hüpfkirche hatten wir schon mal hier, zum Jubiläum haben wir sie wieder geholt», sagt Hanna Klauser, eine der 14 Hauptleiterinnen der KIWO. Zahlreiche Jugendliche, die meist selbst als Teilnehmer in den vergangenen KIWOs dabei waren, helfen ebenfalls als Teenie- und Minileiter mit. So sind dieses Jahr rund 130 Kinder und Jugendliche in der zweiten Herbstferienwoche in Reitnau mit dabei.

Der Startschuss zur Kinderwoche fiel 2005. «Entstanden ist sie aus der Sonntagsschule», erzählt Klauser. Viele Sonntagsschulleiter gehören noch immer zum harten Kern des Leiterteams der KIWO, Hanna Klauser zählt auch dazu. Einer der Grundgedanken war, den daheimgebliebenen Kindern eine Woche Spass und Abenteuer zu bieten und ihnen dabei spielerisch biblische Themen näherzubringen.

Der Spass der Kinder steht im Vordergrund

Jede KIWO steht unter einem Motto, angelehnt an eine biblische Geschichte. Dieses Jahr steht der Prophet Elia im Zentrum. Das Motto «Füür und Flamme» soll die Verbundenheit zu Gott symbolisieren, die Elia empfunden hat. Die Kinder können dem Motto entsprechende Workshops wie Basteln oder Tanzen besuchen. Auch ein Besuch der Feuerwehr Reitnau inklusive Tanklöschfahrzeug steht auf dem diesjährigen Programm.

Hanna Klauser ist es wichtig, dass in der KIWO kein Zwang herrscht. Jedes Kind darf beten, keines muss. Kinder jeglicher Couleur sind willkommen. «Wir wollen Leib, Seele und Geist ansprechen.» Das Wichtigste sei, dass die Kinder Spass haben können.

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