Swissprinters leistet Mehrwertausgleich

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Alfred Wälti und Martin Werfeli, Swissprinters

Als Direktbetroffene hat sich Swissprinters im Abstimmungskampf um die BNO bisher bewusst zurückgehalten. Die geplante Wohnentwicklung mit höheren Bauten auf einem Teil des Firmenareals kann man selbstverständlich befürworten oder ablehnen – das ist ein demokratischer Entscheid.

Wir äussern uns nun trotzdem zu dieser Referendumsabstimmung, weil wir einerseits zum Thema «Mehrwertabgabe» einiges klarstellen müssen. Mehrfach wurde in den letzten Tagen behauptet, Swissprinters leiste keinen Ausgleich für Vorteile, welche sich aus der geplanten Umzonung ergäben. Das ist falsch. Swissprinters hält ausdrücklich fest, dass sie aus Überzeugung für die aus der geplanten Umzonung erhaltenen Vorteile Gegenleistungen zugunsten der Stadt erbringen wird. Die Verhandlungen mit dem Stadtrat darüber verlaufen konstruktiv und sind weit fortgeschritten. Der Ausgleich wird einerseits durch das Zurverfügungstellen von Frei- und Grünflächen der Überbauung für die Öffentlichkeit geleistet, welche auf Kosten des Investors erstellt werden. Ohne Einrechnung der ebenfalls der Öffentlichkeit zugänglichen Fuss- und Velowegverbindungen durch das künftige Wohnareal betrifft das Flächen von mindestens 6000 Quadratmetern, was ungefähr der Grösse eines mittleren Fussballfeldes entspricht. Andererseits wird Swissprinters der Stadt für eine zukünftige zusätzliche Bahnunterführung beim Bahnhof kostenlos das nötige Land zur Verfügung stellen.

Zusätzlich möchten wir auch einige Präzisierungen zur Grösse und zum Umsetzungsplan der geplanten Überbauungen anbringen. Auch hier wurden teils falsche Zahlen herumgeboten. Die neue Überbauung soll im Endausbau rund 240 Wohnungen umfassen. Dies ergibt – je nach gewählter Wohnungsgrösse – Platz für 500 bis 700 Personen. Dabei wird die Überbauung in Etappen realisiert. Bis zur vollständigen Umsetzung dürfte es bis zehn Jahre dauern. Eine urplötzliche Belastung der Zofinger Infrastruktur (Schulen, Verkehr) durch zusätzlich über 500 neue Bewohnerinnen und Bewohner wird es also nicht geben. Wir betonen auch ausdrücklich, dass diese Neubauten keinen Einfluss auf die Aktivitäten der Swissprinters im Druckbereich haben werden. Nur wird zukünftig für diese Aktivitäten weniger Platz benötigt. Das Firmenareal wird daher zugunsten der neuen Überbauung etappenweise verkleinert.

Alfred Wälti und Martin Werfeli, Swissprinters

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Plattform

Insider
schrieb am 14.10.2019 16:52
Martin Werfeli ist - auch im VR der ZT Medien. Tolle Plattform, die hier geboten wird.

selten so gelacht

Einer der denkt
schrieb am 14.10.2019 14:26
Da geben Sie also der Bevölkerung diejenige Strasse wieder zurück, die sie vor Jahren annektiert haben. Sie stellen also das Land bereit, damit die Stadt für Millionen eine Unterführung bauen kann, die dann vor allem der Überbauung selber zugute kommt. Da baut man also eine Grünfläche, die gemässe Gestaltungsplanpflicht sowieso gemacht werden muss. Und das wollen uns die Herren nun als Mehrwertabgabe verkaufen und wir sollen noch dankbar sein? Zu guter Letzt wird einem noch süffisant verkauft, dass keine Stellen im Druckbereich gestrichen werden. Aber die Drucknachbearbeitung wird nicht erwähnt. Dass da über 200 Stellen auf dem Spiel stehen, wird scheinbar verschwiegen.
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