Afrikafest in Brittnau – Landkauf in Kenia

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Martin und Jacqueline Meyer vom Strengelbacher Verein «Children’s Hope School» zusammen mit Monica Achieng, zuständig für den Garten auf dem Schulareal in Umoja, Kenia. Bild: zvg

Als Vereinspräsidentin steht die Strengelbacherin Jacqueline Meyer mit ihrem Hilfsprojekt vor einem nächsten Meilenstein. Das Grundstück der Schule, die Meyer gegründet hat und die im kenianischen Umoja steht, wird um 4000 Quadratmeter erweitert. Der Landkauf geht im Dezember über die Bühne und kostet den Verein «Children’s Hope School» 14 000 Franken. Auf dem neuen Land sollen Werkstätten und Unterrichtsräume zur Berufsausbildung entstehen. Finanziert wir der Grundstückserwerb durch den Rotaryklub Stade aus Hamburg. «Die Bekanntschaft entstand in Kenia, als ich einmal mit den Schulkindern einen Ausflug ans Meer unternahm», erzählt Jacqueline Meyer. Als notariell bestätigter und alleiniger Besitzer des Grundstücks amtet der Strengelbacher Verein «Children’s Hope School Schweiz». Neben der Präsidentin Jacqueline Meyer und ihrem Mann Martin Meyer wird eine Delegation des Finanziers zur Urkundenunterzeichnung in Kenia erwartet. Vom 29. November bis am 13. Februar verweilt das Ehepaar deshalb im ostafrikanischen Land. «Es wird sehr schön, aber es ist auch ein Haufen Arbeit», sagt Jacqueline Meyer.

Theorie und Praxis bleiben in der Region

Wunsch des Vereins ist es, dass die Schülerinnen und Schüler nach der obligatorischen Schulzeit eine Ausbildung absolvieren oder eine weiterführende Schule besuchen. Damit soll ihnen die Voraussetzung für ein Universitätsstudium geschaffen werden. Bis 2022 wird ein Ausbildungszentrum errichtet, das nach dem Dualsystem funktioniert. Die Lernenden arbeiten in einer nahegelegenen Werkstatt. Auf dem Schulgelände wird ihnen einmal pro Woche dann von ausgebildeten Fachleuten aus der Region die Theorie vermittelt. Nach zwei Jahren sollen die jungen Handwerker über einen Berufsabschluss verfügen, um so für den eigenen Lebensunterhalt zu sorgen. «So etwas gibt es in Kenia noch nirgends», erzählt Meyer, die sich bewusst ist, wie schwierig ihr Unterfangen ist.

Nebst dem grossen Landkauf steht für das Hilfsprojekt ein weiteres Highlight auf dem Programm. Am kommenden Samstag organisiert das Team um Meyer zum zweiten Mal ein Afrikafest, dieses Mal in Brittnau. «Eigentlich wollen wir das Fest etablieren, sodass es jedes Jahr stattfinden kann», so die Vereinspräsidentin. Eingeladen sind alle Mitglieder und Paten, aber auch Freunde und Interessierte dürfen dem Mittagessen spontan beiwohnen.

Derzeit besuchen 220 Kinder im Alter von drei bis 16 Jahren die Schule. Diese besteht aus drei festen Gebäuden inklusive Küche, Schlaf- und Wirtschaftsräume - weitere sind geplant. Nach fünfjährigem Aufbau der Schule hat die Qualitätsverbesserung des Schulbetriebs oberste Priorität. Unter anderem erhalten die 24 Mitarbeiter einen Arbeitsvertrag, in dem Aufgaben, Arbeitszeiten und Ferientage festgelegt sind.

Aktuell wird die Fruchtplantage auf dem Schulgelände vergrössert. In diesem Jahr konnten erstmals Mangos, Papayas und Bananen geerntet werden. Ein Gemüsegarten wird von den Schülern selbst bewirtschaftet. Im Zuge eines weiteren Baumprojekts kann über eine Patenschaft die Pflanzung weiterer Bäume übernommen werden. Ein gesponserter Baum erhält den Namen des Patenkindes, das den Baum pflanzt und pflegt. Des Weiteren steht der Bau zweier neuer Schulräume, eines Büros und eines Krankenzimmers auf dem Plan. 

19. Oktober, Afrikafest von «Children’s Hope School» aus Strengelbach, Mittagessen in der Naturfreundehütte «Froschengülle» in Brittnau.

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