Regierungsrats-Ersatzwahl: FDP-Kandidatin Jeanine Glarner tritt nicht zum zweiten Wahlgang an

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Jeanine Glarner (Chris Iseli)

Jeanine Glarner habe sich nach einer «sorgfältigen Analyse» dazu entschieden, beim zweiten Wahlgang nicht mehr anzutreten, schreibt die Aargauer FDP zwei Tage nach den Wahlen in einer Mitteilung.

Die Geschäftsleitung bedauert Glarners Entscheid: Glarner habe im ersten Wahlgang ein gutes Ergebnis erzielt. «Sie brachte mit ihrer politischen und beruflichen Erfahrung die Voraussetzungen für das Amt mit und wurde von der Parteibasis getragen», heisst es in der Mitteilung weiter.

Glarner erreichte im ersten Wahlgang mit knapp 28'000 Stimmen das drittbeste Resultat hinter Jean-Pierre Galatti (SVP) und Yvonne Feri (SP). Galatti hat mit fast 64'000 Stimmen klar die Nase vorn und wird wohl auch im zweiten Wahlgang noch einmal antreten, wie SVP-Präsident Thomas Burgherr gegenüber der AZ bestätigte. Wer von den übrigen Kandidaten weiter um den freien Sitz im Regierungsrat kämpfen will, ist noch nicht bekannt.

Glarner war mit 35 Jahren mit Abstand die jüngste der Kandidierenden. Seit zweieinhalb Jahren ist sie beim Schweizerischen Ärzteverband in Bern in der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Seit 2012 sitzt sie für die FDP im Grossen Rat. (sam)

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