Murgenthaler Feuerwehrausklang mit Konzertcharakter

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Beförderte und Kommando sehen einem aufregenden Feuerwehrjahr entgegen: (hinten, v. l.): Arne Schulz, Martin Ellenberger, René Kägi, Daniel Siegenthaler und (vorne, v. l.) Patrick Däppen, Christine Imhof, Salome Jufer, Marco Witschi. Bild: A.W.

Der Murgenthaler Feuerwehrkommandant Marco Witschi ergriff das Wort zum Jahresrückblick, nahm Ehrungen und Beförderungen vor, verlas Neueintritte und verabschiedete verdiente Feuerwehrleute. Zwischen den Menügängen spielte die Musikgesellschaft unter Leitung von Sebastian Smolyn, zum Beispiel «Smoke on the Water» von Deep Purple.

Der Rauch verzog sich schnell, als Witschi auf das vergangene Jahr zurückblickte. Die Alarmübung der Aargauischen Gebäudeversicherung (AGV) unter der Leitung von Vizekommandant René Kägi inbegriffen rückte die Feuerwehr Murgenthal insgesamt 13 Mal aus. Mit Strassenrettungen, Verkehrsregelungen, technischer Hilfeleistung und Brandereignissen sowie einer Nachbarschaftshilfe hielten sich die Einsätze im Rahmen des Üblichen. «Gerade bei kleinen Ereignissen kann sich eine Feuerwehr bewähren», lautete das Fazit des Kommandanten.

Die Übungen stufte er als herausfordernd und teilweise anstrengend ein. Die Absturzsicherung hob er besonders hervor. Zusammen mit der gastierenden Stützpunktfeuerwehr Davos wurden vier Einsatzübungen am Wochenende durchgezogen. Der lang erwarteten AGV-Alarmübung folgte die Material- und Feuerwehrinspektion. Überprüft wurden Einsatzbereitschaft, Fahrzeuge, Gerätschaften, Organisation und Führung sowie Ausbildungsstand, Materialverwaltung und Risikokataster. Kreisexperte Ruedi Indermühle attestierte alles über allem eine sehr gute Organisation und Einsatzbereitschaft.

Im Verbund Aare-Murg wurden mit den Feuerwehren Fulenbach, Wolfwil und Wynau Pikett-, Kader- und Atemschutzübungen sowie mit Vordemwald eine Absturzsicherungs- und mit Rothrist eine Atemschutzübung durchgeführt. «Es ist ein beruhigendes Gefühl, dass man sich auf die benachbarten Feuerwehren verlassen kann», sagte Witschi. «Im nächsten Jahr werden wir uns auf die Grundausbildung im Feuerwehrhandwerk konzentrieren, Abläufe und Vorgehensweisen festigen, Neues dazulernen und Bekanntes ausbauen, und vor allem die Neuen einarbeiten», legte sich der Kommandant fest.

Nach 22 Jahren verlässt Martin Ellenberger, der der Atemschutzabteilung lange Zeit vorstand und diese prägte, die Feuerwehr. In 22 Jahren nahm er an 741 Übungen und 162 Einsätzen teil. Die Feuerwehr mit aktuellem Personalstand von 65 verjüngt und verstärkt sich laufend. Am 29. Oktober um 18.45 Uhr lädt die Feuerwehr zu einem Rekrutierungsabend ins Feuerwehrmagazin ein. Diejenigen, die sich für eine rote Feuerwehrjacke interessieren, sind willkommen.

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