Garry Nunn: «Ich plane, noch viele Tore zu schiessen»

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Garry Nunn fühlt sich in Olten immer wohler. (Bild: Bruno Kissling)

Ein Querpass von Dion Knelsen, eine Direktabnahme von Garry Nunn: Tor für den EHC Olten. Eine Szene, die im Sommer x-mal vor dem geistigen Auge von EHCO-Sportchef Marc Grieder ablief, wurde am vergangenen Sonntag im Cup-Duell gegen die SCL Tigers endlich Realität.

Nunn, der 29-jährige Kanadier, den Grieder im Sommer aus der zweithöchsten schwedischen Spielklasse nach Olten gelotst hatte, hat bei den Powermäusen einen schwierigen Start erlebt. Kaum hatte das Eistraining begonnen, zog sich Nunn eine Schnittwunde am Fuss zu, fiel in der Folge mehrere Wochen aus und verpasste so einen Grossteil der Vorbereitungsphase.

Nach wenigen Meisterschaftsspielen schlug die Verletzungshexe erneut zu, sodass Garry Nunn wieder einige Spiele aussetzen musste. Unter dem Strich war das für den Kanadier zu viel des Schlechten.

«Das war bisher eines der schwierigsten Jahre»

Wenig überraschend deshalb, dass er lange Zeit nicht wie gewünscht in Schwung kam und sichtlich damit zu kämpfen hatte, dass er die in ihn gesetzten Erwartungen bei weitem nicht zu erfüllen vermag. «Das war bisher eines der schwierigsten Jahre, die ich je hatte. Es war mit all den Verletzungen fast unmöglich, mal in einen Rhythmus zu kommen», erzählt Garry Nunn, der am vergangenen Dienstag beim 3:2-Sieg der Oltner bei den Ticino Rockets erneut zu den Torschützen gehörte.

Endlich scheint der Knopf aufzugehen. Der verkorkste Saisonstart hinterliess bei Nunn Spuren, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten litt zunehmend: «Man merkte, dass Garry ungeduldig wird. In solchen Momenten wird mir immer wieder klar, wie sehr Eishockey auch ein mentales Spiel ist. Wenn das Selbstvertrauen stimmt, gelingt dir alles», erklärt EHCO-Trainer Fredrik Söderström und nimmt als anschauliches Beispiel Ajoie-Topskorer Philipp-Michael Devos (41 Skorerpunkte in 14 Spielen!): «Man muss ihm nur zuschauen. Er weiss derzeit genau: Was auch immer er versucht, gelingt ihm.»

In die Dimension des Ajoie-Kanadiers vorzustossen, ist für jeden Swiss-League-Spieler ein Ding der Unmöglichkeit. Für Garry Nunn geht es nun primär darum, an die Leistungen der letzten beiden Spiele anzuknüpfen. Wobei gerade das «Mustertor» gegen die SCL Tigers als Türöffner für weitere Grosstaten herhalten soll: «Ich weiss jetzt, dass ich besser werde. Und ich glaube an mich. Ich habe mein Können jedes Jahr unter Beweis gestellt. Das Wichtigste ist, immer positiv zu bleiben. Ich plane, noch viele Tore zu schiessen!»

Es warten die GCK Lions

Nach zuletzt zwei Meisterschaftssiegen in Serie möchte der EHC Olten in der Tabelle weiter an Terrain gewinnen. Ein Sieg bei den GCK Lions wäre auf dem Weg nach oben sehr wichtig. In personeller Hinsicht kann Trainer Fredrik Söderström in Küsnacht wieder auf die Dienste von Stürmer Diego Schwarzenbach zählen, der fast zwei Wochen fehlte. Mit der Rückkehr von Stan Horansky könnte in der kommenden Woche zu rechnen sein, bei Anthony Rouiller dürfte es noch etwas länger dauern. Beide, für den EHCO wichtigen Spieler sind aber auf gutem Weg. Spielbeginn in Küsnacht ist heute 20 Uhr.

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