Aarburg wird um eine sportliche Attraktion reicher

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Die Mitglieder von «Aarbig Rollt» mit Präsident Dominique Moor (links) sowie Lars Bolliger von der Gemeinde Aarburg (rechts). Bild: lh
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Hier soll der Aarburger Pumptrack hinkommen. Bild: Aarbig Rollt
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Wie hier in Brugg könnte es bald auch in Aarburg aussehen. Bild: HCW (März 2018)

Noch liegt hinter dem Beachvolleyballfeld hinter der Badi Aarburg, direkt an der Aare, eine grüne Wiese, auf der knöchelhohes Gras wächst. Doch das soll sich, zumindest teilweise, bald ändern. Das Team «Aarbig Rollt» will auf einem Teil des Wieslandes einen Pumptrack bauen lassen. Eine Anlage, die aus Wellen und Steilwandkurven besteht und mit allem, was Räder hat, befahren werden kann.

«Eigentlich war der Pumptrack eine spontane Idee», sagt Dominique Moor, Präsident von «Aarbig Rollt». Zusammen mit sechs Kolleginnen und Kollegen bildet er das Kernteam des Vereins. Nach zahlreichen Gesprächen untereinander war der Pumptrack dann nicht mehr nur eine Idee, sondern ein Ziel.

Land gehört der Gemeinde und ist verpachtet

«Ziemlich schnell, etwa im Mai dieses Jahres, haben wir das Gespräch mit der Gemeinde Aarburg gesucht», sagt Moor. Man habe nach geeigneten Plätzen gesucht und sei bei der Wiese hinter dem Beachvolleyballfeld fündig geworden. «Das Land, total eine Fläche von 1300 Quadratmetern in der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen, ist im Besitz der Gemeinde und an einen Landwirt verpachtet», sagt Lars Bolliger, Leiter Bau Planung Umwelt bei der Gemeinde Aarburg. Der Pachtvertrag mit dem Landwirt kann von der Gemeinde auf Ende Oktober 2020 gekündet werden.

Eine frühzeitige Übergabe des Landes an den Verein kann jedoch zwischen «Aarbig Rollt» und dem Landwirt vereinbart werden, damit sich der Baubeginn für den Pumptrack nicht um ein halbes Jahr verschiebt. «Es sieht gut aus, dass das klappt. Der Bauer ist dem Pumptrack wohlgesonnen und wir sind sehr dankbar für seine Kooperation», sagt Moor.

Für die Gemeinde Aarburg stellt der Pumptrack eine weitere Attraktion dar, die das Gebiet rund um die Badi als Sport- und Freizeitort stärkt. «Im Rahmen der geführten Gespräche gab es aber auch kritische Stimmen zum Pumptrack. Die Landwirtschaft steht heute insbesondere im dichter besiedelten Gebiet unter Druck. Mit dem Bau des Pumptracks verschwindet wieder ein Stück landwirtschaftlich bewirtschaftetes Land », sagt Lars Bolliger. Der Gemeinderat habe dem Anliegen von «Aarbig Rollt» aber bereits im Juli positive Signale gegeben.

Für Moor und seine Kollegen ist der Dialog mit den verschiedenen Anspruchsgruppen essenziell. «Wir gehen aktiv auf die Campingplatzbetreiber, den nautischen Club, den Beachvolleyballverein oder die Schulen zu», sagt Moor. Der Pumptrack soll nämlich dereinst für alle offen stehen: Profis, Freizeitvelofahrer, Skater, aber auch Familien mit Kindern. Gebaut werden soll die Anlage von der Bündner Firma Velosolutions, die bereits den ersten asphaltierten Aargauer Pumptrack in Brugg erstellt hat.

Läuft alles nach Plan, will der Verein noch dieses Jahr das Baugesuch einreichen. Schätzungsweise im Juni 2020 könnte dann die Eröffnung des Pumptracks gefeiert werden. Zunächst geht es aber an die Finanzierung. «Wir planen mit einem Budget von 200 000 Franken. Das setzt sich aus Gönner- und Sponsorenbeträgen zusammen sowie einem Förderbetrag in der Höhe von 40 Prozent der Baukosten, den wir vom Kanton Aargau erhalten», sagt Moor. Einige Sponsoren konnte der Verein bereits akquirieren, darunter das Fahrradgeschäft SportandPassion aus Küngoldingen und der Kiwanis Club Zofingen. «Wir sind auf der Suche nach weiteren Unterstützern für dieses grossartige Projekt. Auf unserer Homepage www.aarbig-rollt.ch kann auch das Sponsoring-Konzept heruntergeladen werden», so Moor.

Mit Oftringern werden Synergien genutzt

Eine Zeit lang sah es fast so aus, als würde es zwei Pumptracks in der Region geben. Die Inhaber von SportandPassion wollten zuerst einen eigenen Pumptrack beim You-Event-Center in Oftringen auf die Beine stellen. «Wir haben dann gemerkt, dass es sehr viele Synergien gibt und das wir unsere Kräfte in einem gemeinsamen Projekt bündeln wollen», sagt Moor. Die Oftringer schlossen sich also den Aarburgern an. «Das ist schade für die Oftringer Jugend, aber ein solches Projekt sollte eine regionale Ausstrahlung haben», sagt Peter Göldi, Leiter der Abteilung Bauen Planen Umwelt der Gemeinde Oftringen. «Nun wird der Pumptrack halt in Aarburg geplant.»

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