Feuerwehr Hauptübung: Grosser Respekt vor Chemieunfällen

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Die Bevölkerung verfolgt hinter der weitläufigen Absperrung des Schulareals den Übungseinsatz mit grossem Interesse. Bilder: Alfred Weigel
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Eine mit ätzender Flüssigkeit in Berührung gekommene Person wird von zwei Atemschützern vom Unfallort geführt.
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Übungsleiter Stephan Wullschleger beurteilte ausführlich Mannschaft und Kader nach der Alarmübung.

Der Hauswart hantierte im Technikraum des Schulpavillons Strengelbach mit Chemikalien, so das Übungsszenario. Die Verätzungen einer stark und einer leicht mit einem unbekannten Medium kontaminierten Person mussten behandelt werden. Eine im oberen Stockwerk eingeschlossene Lehrerin und zwei Schüler wurden über eine Leiter in Sicherheit gebracht. Im Gang hätte es eigenartig gerochen, berichtete einer von ihnen. Da es nur eine Treppe und einen Ausgang aus dem Schulpavillon gab, warteten sie unverletzt am offenen Fenster auf ihre Rettung.

Eigene Sicherheit ist von enormer Wichtigkeit

Chemieunfälle nötigen den Feuerwehrleuten allen Respekt ab. Sie wissen nie, mit welchem Gefahrengut sie es zu tun bekommen – höchste Vorsicht ist also geboten. Einsatzleiter Christian Nyfeler und der Chef der Dekontaminierung (Deko), Adrian Aregger, verschafften sich zunächst einen Überblick über die Gefahrensituation, um die verfügbaren Kräfte auf den heiklen Einsatz einzustellen. Beim Eindringen in das unter reizenden Dämpfen stehende Gebäude müssen die Atemschützer der eigenen Sicherheit enorme Beachtung schenken. Die Schadensplatzorganisation wurde umgehend umgesetzt, eine Absperrung verhinderte den Zutritt von Unbefugten und Schaulustigen bei der Dekontaminierung der verätzten Personen. Die weitere Patientenbehandlung übernahm die Sanität. Die Chemikalie wurde mit Schaum bekämpft.

Leere Schulräume gibt es nur ausserhalb der Unterrichtszeiten. Bei einem vollen Schulhaus wären die Rettungsmassnahmen wesentlich aufwendiger ausgefallen. Übungsleiter Stephan Wullschleger beurteilte alle Übungsdetails ausführlich, weder mit Lob noch mit kritischen Worten sparte er. Verbesserungspotenziale für Mannschaft und Kaderleute zeigte er klar auf. Dass das Tanklöschfahrzeug geeigneter in umgekehrter Richtung hätte abgestellt werden können, damit es den Einsatzort vorwärts verlassen kann, und dünne Schläuche über den dicken zu liegen haben, seien beispielhaft erwähnt. Der als Übungsleitergehilfe agierende Kommandant Marcel Kunz legte sein Augenmerk auch darauf, wie sich die Neuen in die Abläufe integrieren und sie ihre Aufgaben bewältigen, Verstärkung kann die Feuerwehr Strengelbach allemal gut gebrauchen.

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