Fabian Blum will bei seiner WM-Premiere von den Besten lernen

750_0008_15091376_zot_0611_spz_Blum_FotoDaniel_Streit.jpg
An den Europameisterschaften rollte Fabian Blum bereits aufs Podest, nun misst er sich in Dubai erneut mit den Besten der Welt. (Bild: Daniel Streit)

«Ich freue mich, mich mit den Besten der Welt zu messen und von ihnen zu lernen», sagt Fabian Blum. Der Pfaffnauer bestreitet in den kommenden Tagen erstmals Rennen an einer Weltmeisterschaft. «Weil es für mich eine Premiere ist, will ich in erster Linie Erfahrungen und Eindrücke sammeln», betont der 24-Jährige. Zuversichtlich stimmen Fabian Blum die Erinnerungen an ein letztjähriges erfolgreiches Debüt: 2018 holte er an seiner ersten EM Bronze über 1500 m, schrammte über 100 m als Vierter knapp am Podest vorbei und wurde über 400 m Siebter.

In den letzten Monaten hat der frühere Kunstturner, der 2014 nach einem Doppelsalto vom Minitrampolin auf dem Kopf landete und seither von der Brust abwärts gelähmt ist, hart an sich gearbeitet. Sechsmal pro Woche trainiert er im Rennrollstuhl, dreimal absolviert er Krafttrainings und kommt so auf ein wöchentliches Trainingspensum von rund 15 Stunden. Zuletzt nahm der Elektroplaner bei seinen Trainings Anpassungen vor, um noch stärker zu werden. «Ich spüre bereits viel von diesen Umstellungen. Wenn dann in den WM-Rennen alles klappt und ich mich gut fühle, kann ich das Finale erreichen», ist der Luzerner überzeugt.

Frühe Anreise für eine optimale Vorbereitung 
Auch mit den klimatischen Bedingungen scheint Fabian Blum zurechtzukommen. In Dubai ist es aktuell um die 30 Grad warm, deutlich heisser als in der herbstlichen Schweiz. «Damit wir uns akklimatisieren und optimal vorbereiten konnten, reisten wir paar Tage früher an und konnten uns auch mit der Bahn vertraut machen.»

Fabian Blums Finalläufe sind auf Samstag (400 m), am Dienstag (100 m) und am Freitag, 15. November (1500 m) terminiert. «Ich habe ein gutes Gefühl für die WM», sagt Blum, dessen Fernziel die Paralympics 2020 in Tokio sind.

Für einmal zählen an der WM nicht nur Medaillen
Insgesamt stehen an der Para-Leichtathletik-WM ab heute bis am 15. November je fünf Schweizer Frauen und Männer im Einsatz. Der Nottwiler Marcel Hug reist direkt aus New York an den Persischen Golf. Nach Rang 2 im dortigen Strassen-Marathon fährt er auf der Bahn über 800 m, 1500 m und 5000 m.

Einen anderen Weg Richtung Tokio 2020 befährt die Marathon-Weltmeisterin und New-York-Siegerin Manuela Schär. Sie lässt die WM wegen des ungewohnt späten Zeitpunkts aus. Bei anderen Nationen werden aus dem gleichen Grund wohl ebenfalls Teamleader fehlen.

In Dubai geht um mehr als Medaillen. Ein vierter Rang sichert den Nationen einen Quotenplatz für die Paralympics in Tokio 2020. Einige Schweizer sind in der Lage, in die Top 4 zu kommen. Bisher haben sich neben der Pfaffnauer Schützin Nicole Häusler erst Manuela Schär und Marcel Hug ihren Quotenplatz erkämpft.

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.
Keine Kommentare vorhanden
Heute auf zofingertagblatt.ch
Frage des Tages
Marktplatz
regiostellen.ch
Salon Jörg
Wir suchen dich, Mitarbeiter,
Landi Fulenbach
Ladenlieter/in, Mitarbeiter,
Online und Offline, Mitarbeiter,
Restaurant Freihof
Servicefachmitarbeiterin Teilzeit, Mitarbeiter, Rupperswil
Gemeinde Schmiedrued
Leiter/-in Steuern, Mitarbeiter, Schmiedrued
Räbmatter AG
Chauffeur Kat. C/E, Mitarbeiter, Uerkheim
regioimmo.ch
Abo-Service

Normal-Abo (e-Paper/Digital inkl.)

Schnupper-Abo / Probe-Abo

Digital-Abo

Leserangebote
Partner