Erste Versammlung der fusionierten Gemeinde Altishofen

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Archivbild ZT

Die Fusion der Gemeinden Altishofen und Ebersecken am 1. Januar 2020 rückt näher. Mitte September wählten die Einwohnerinnen und Einwohner der beiden Gemeinden eine neue Exekutive (wir berichteten). Und am 19. November findet die erste gemeinsame Gemeindeversammlung statt. Dann wird die Behörde den Anwesenden das erste Budget der fusionierten Gemeinde vorstellen. Zudem wählt die Versammlung die Kommissionsmitglieder (siehe Box).

Die Fusion machte die Zusammenstellung des Budgets aufwendiger. Komplizierter war sie auch aufgrund der kantonalen Aufgaben- und Finanzreform (AFR18), die am 1. Januar 2020 in Kraft tritt. Neu finanziert der Kanton den kompletten Wasserbau und einen höheren Anteil an den Volksschulen. Im Gegenzug übernehmen die Gemeinden beispielsweise die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV. Weiter wird der Steuerfuss abgetauscht: Der Kanton erhöht seinen um 0,1 Einheiten und die Gemeinden senken ihren um den gleichen Wert.

Gemeinde steht finanziell auf solider Basis

«Der Steuerfussabtausch wird uns wohl weniger schmerzen als andere Gemeinden», sagt der Altishofer Finanzvorsteher Josef Szalai auf Anfrage. Die Gemeinde stehe auf einer soliden Basis. Das Budget 2020 schliesst bei einem Aufwand von 13,8 Millionen Franken mit einem Plus von 609 800 Franken ab. Auch die Planjahre bis 2023 sollen positiv abschliessen. Denn durch die Fusion erhält Altishofen in den nächsten vier Jahren 3,6 Millionen Franken vom Kanton. Der Steuerfuss wird also voraussichtlich bei 1,7 Einheiten bleiben. Entgegen ersten Angaben während der Fusionsverhandlungen sei eine Erhöhung des Steuerfusses erst auf 2024 statt 2020 vorgesehen. Das Eigenkapital soll von 9,2 Millionen Franken (2019) bis 2023 zirka auf 10,5 Millionen erhöht werden.

Neben der Zustimmung zum Budget will sich der Gemeinderat an der Versammlung auch die Ausgabebewilligung für einen Sonderkredit von 660 000 Franken einholen. Damit plant die Behörde die Sanierung der Richenthalerstrasse zwischen Ebersecken und Richenthal. Auch der Kredit wird voraussichtlich durch einen Anteil (400 000 Franken) des Kantons finanziert. Zusätzlich zu den 3,6 Millionen Franken Fusionsbeitrag erhält die Gemeinde eine Million für Infrastrukturprojekte im künftigen Dorfteil Ebersecken.

Wahl von Kommissionsmitgliedern

Die Gemeindeversammlung am 19. November wird ferner die neuen Kommissionsmitglieder für die Amtsperiode 2020 bis 2024 wählen. Das betrifft das Urnenbüro, die Bildungs-, Rechnungs- und Bürgerrechtskommission. Die insgesamt 17 Mitglieder werden – sofern nicht ein Antrag auf geheime Wahl eingereicht und angenommen wird – im offenen Majorzwahlverfahren gewählt. Stand heute geht es mit der Anzahl Sitzen und der Anzahl Kandidierenden auf und es gibt keine «Kampfwahlen». Theoretisch können aber noch an der Versammlung selbst Vorschläge gemacht werden. Die Kandidierenden sind auf der Website der Gemeinde www.altishofen.ch einsehbar. (rzu)

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