«Das Schöne an Weihnachten» – Oltnerin stellt ihr erstes Kinderbuch vor

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Manuela Höfler hat mit «Das Schöne an Weihnachten» ihren Erstling publiziert. © zvg
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Manuela Höflers erstes Buch: «Das Schöne an Weihnachten» soll die Vorfreude auf Weihnachten wecken und inspiriert vielleicht dazu, das eigene Weihnachtsfest einmal anders zu feiern. © zvg

Lebkuchen oder Weihnachtskugeln gehören sicherlich zu den ersten Dingen, die einem zur Weihnachtszeit einfallen. Doch was haben diese Bräuche mit Weihnachten zu tun? Mit dieser Fragestellung setzt sich die Oltnerin Manuela Höfler in ihrem Buch «Das Schöne an Weihnachten» auseinander. Es ist ihr erstes Buch als Autorin. «Ich habe schon als Kind gern gelesen und bin bis heute ein Fan von fantasievollen Kindergeschichten», sagt die 41-Jährige.
Auch «Das Schöne an Weihnachten» ist ein Kinderbuch. Die Idee dazu kam der Projektleiterin «Gesetzesevaluation beim Schweizerischen Bundesarchiv» bei der Suche nach geeigneten Weihnachtsgeschichten für ihre eigenen beiden Kinder. «Dabei ist mir aufgefallen, dass es wenige Geschichten gibt, welche die Geburt von Jesus und unsere heutigen Weihnachtsbräuche miteinander verknüpfen», erklärt Höfler.

Ein Kinderbuch aus der Hand der Autorin ist kein Zufall. Sie studierte an der Universität Zürich europäische Volksliteratur, setzte sich währenddessen mit Kindergeschichten auseinander. «Die starken Kinderfiguren von Astrid Lindgren sind mir bis heute ein Vorbild», sagt Höfler. Diese Figuren würden Kindern zeigen, dass Regeln hinterfragt werden sollen, sie über den Horizont blicken dürfen und mit ihrer Fantasie die eigene Welt gestalten können. So auch in Höflers Buch. Darin versucht Hanna, die Hauptfigur, herauszufinden, was wirklich wichtig ist an Weihnachten. Viele Bräuche und Rituale werden nicht hinterfragt und Hanna beginnt zusammen mit ihrer Freundin Saida und einer Maus, eigene Antworten auf die Fragen zu finden. «Dabei werden keine fertigen Antworten geliefert», sagt Höfler. Es gehe darum, dass sich die Lesenden und Zuhörenden selber ein Bild von den Bräuchen machen, genauso wie die Hauptfigur Hanna dies tut.

Die Botschaft des Buches darf jeder für sich herauslesen. Die Geschichte soll die Vorfreude auf Weihnachten wecken und inspiriert vielleicht dazu, das eigene Weihnachtsfest einmal anders zu feiern.

 
 

«Im Buch geht es auch um die Frage, was Weihnachten in unserer multikulturellen und vielfältigen Gesellschaft bedeuten kann», erklärt Höfler. Diesen Aspekt verkörpert Hannas Freundin Saida im Buch. «Weihnachten ist für mich die schönste Gelegenheit, um gemeinsam das Leben zu feiern», findet Manuela Höfler.

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