Die Tennisspielerinnen des TC Zofingen spielen nächste Saison in der Nationalliga A

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Die Aufsteiger-Equipe des TC Zofingen (von links): Dominique Meyer, Alina Granwehr, Valentina Ryser, Präsident Nik Ammann, Svenja Ochsner, Teambetreuer Christoph Meyer, Julie Schalch und Laura Vetter. Es fehlt: Ylena In-Albon. (Bild: mwy)

«Nach sorgfältiger Abwägung haben wir uns entschieden, 2020 in der Nationalliga A zu spielen», erklärt Christoph Meyer, Teambetreuer des Interclub-Fanionteams des TC Zofingen, «wir haben das mit den Spielerinnen besprochen und die Mehrheit war dafür.» Die Gründe für diesen Entschluss sind nachvollziehbar: «Es ist eine einmalige Gelegenheit und eine Belohnung für die Jungen für die guten Leistungen der letzten Saison.»

Für einen kleinen Verein wie den TC Zofingen war es allerdings keine einfache Entscheidung. «Wir möchten den Klub nicht zu stark belasten und bemühen uns deshalb, Sponsoren zu finden», so der Aarauer Christoph Meyer.

Das Budget beträgt im Minimum das Doppelte

Mitte Juni hatten sich die Zofingerinnen mit einem 3:3-Unentschieden im abschliessenden Spiel gegen Hörnli Kreuzlingen zum aufstiegsberechtigten NLB-Meister gemacht. Doch, ob man den mit einem deutlich höheren finanziellen Aufwand verbundenen Sprung in die absolute Elite machen würde, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar. «Die Nationalliga A ist etwas ganz anderes», sagt Christoph Meyer, «die Vorrunde findet innerhalb einer Woche statt und wir sollten auch solange beisammen sein. Mit Unterbringung und Verpflegung kostet das natürlich deutlich mehr.» Das Budget kann noch nicht genau beziffert werden, es beträgt aber im Minimum das Doppelte.

Das Kader hingegen sollte trotz Aufstieg ähnlich aussehen wie letztes Jahr, «aber wir müssen uns noch punktuell verstärken». Gratis wird das selbstverständlich nicht. «In der Detailplanung sind wir noch nicht soweit», erklärt Teambetreuer Meyer, «auch, weil sich allenfalls noch ein Team zurückziehen wird und wir noch nicht wissen, ob wir dann gegen vier oder fünf Teams antreten werden und ob es überhaupt einen Absteiger geben wird.»

Sicher ist bereits jetzt, die Zofingerinnen werden sich nicht mit anderen NLA-Teams vergleichen können. «Wir können nicht mit der grossen Kelle anrühren», sagt Christoph Meyer, «wenns gut läuft, ist das schön, wenn nicht, bricht auch keine Welt zusammen.»

Ende Juli, anfangs August findet die Vorrunde statt. Eine Woche später kämpfen die besten vier Teams in der Finalrunde. Der Fünfte beendet nach der Vorrunde die Saison und der Sechste steigt ab.

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