125'000 Franken für Vertriebene: Regierungsrat spricht Swisslos-Gelder für Nordsyrien

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Kurdische Familien fliehen wegen der türkischen Militäroffensive aus ihrer Heimatstadt Ras al-ain in Nordsyrien. © KEYSTONE/EPA/STRINGER

Innert weniger Tage sind in Nordsyrien hunderttausende Menschen aus den umkämpften Gebieten nahe der türkischen Grenze geflohen. Grund dafür ist die türkische Offensive vom 9. Oktober 2019. Es ist ein weiterer Höhepunkt der Gewalt im Syrien-Konflikt, der bereits 8 Jahre andauert. Die Zahl der intern Vertriebenen ist auf rund 6,2 Millionen Menschen angestiegen.

Ein Grossteil der einst guten Infrastruktur des Landes wurde im Laufe des Konflikts zerstört. «Mehr als 15 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser und Sanitäranlagen, viele Spitäler und Gesundheitszentren sind zerstört und es fehlt an Nahrungsmitteln. Die Lebensbedingungen sind prekär und die humanitäre Not ist enorm.», so schreibt der Regierungsrat am Freitag in seinem Sitzungs-Bulletin.

Der Rat informiert weiter, dass das Schweizerische Rote Kreuz die Menschen in Not mit der Versorgung mit sauberem Wasser, Sanitäranlagen und Hygieneartikeln unterstütze. Wassertanks würden verteilt und beschädigte Wasserpumpen und Wasserleitungen saniert. Zudem würden mobile Gesundheitszentren und Notunterkünfte gebaut.

Mit einer Spende von 125'000 Franken führe der Kanton Aargau seine langjährige Tradition der humanitären Hilfe fort, mit Mitteln aus dem Swisslos-Fonds Menschen in Not zu unterstützen. (mma)

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Die immer…

B Kerzenmacher
schrieb am 17.11.2019 14:34
wieder gestellte Frage: Was kommt nach dem Daesh (IS)?
Der Daesh ist Ideologie und Ideologie lässt sich nicht einfach ab- oder auflösen.
Der Deash ist faktisch überall, wo Bildungsnotstand und Armut in Verbindung mit dem Islam herrschen.
Dies kann in Mosul, Aleppo, aber auch in London, Paris oder Rom sein.
Der radikale Islamismus braucht keine Organisation. er muss nur die Geisteshaltung frisch halten.
Futter dafür gibt es täglich, nicht zuletzt durch die seit Jahrzehnten anhaltende Finanzierung von Terrororganisationen durch Staaten wie Katar oder das KSA.
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