Keine Gemeinde auf «Sparflamme»: Ja zu Investitionen von über einer Million

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Der Souverän stimmte zu, den vorderen Teil des Dörfliweges zu sanieren. Bild: Katrin Petkovic

Weil sich sechs von insgesamt neun Traktanden um finanzielle Angelegenheiten drehten, hatte vor allem der Vizeammann und Finanzverantwortliche Marco Hauri Sprechzeit.

Die beiden Kreditabrechnungen wurden diskussionslos angenommen. Die Umrüstung der Strassenbeleuchtung auf LED-Leuchten kostete die Gemeinde mit 337 654 Franken 122 345 Franken weniger als geplant. Eine Kreditüberschreitung von 65 784 Franken ergab sich bei der Sanierung der Wasserleitung der Sägetstrasse, Milchhüsli bis Eggasse.

Alle Verpflichtungskredite wurden angenommen

Unter den drei Verpflichtungskrediten gab vor allem der grösste zu reden. Für 530 000 Franken möchte die Gemeinde die Kanalisations- und Strassensanierung am Dörfliweg realisieren. Dabei will sie unter anderem einen zweischichtigen Belag einbauen. Zwei Stimmberechtigte meldeten sich zu Wort, wobei der eine einen einschichtigen Belag forderte. Der zu sanierende Abschnitt sei lediglich eine Zubringer- und keine Durchgangsstrasse, weil der hintere Teil des Dörfliweges in privatem Besitz sei. Der Souverän entschied sich schliesslich mit 62 zu 12 Stimmen trotzdem für den zweischichtigen Belag, da dieser langlebiger ist.

Die beiden anderen Verpflichtungskredite für die Sanierung des Reservoirs Schützägerten sowie die Sanierung des Allwetterplatzes und der Laufbahn wurden mehrheitlich angenommen. Bei letzterem genehmigte die Versammlung einen Änderungsantrag, der gleichzeitig mit der Sanierung auch den Rückbau der Stabhochsprunganlage vorsieht.

Das Budget 2020 ergibt mit dem gleich bleibenden Steuerfuss von 116 Prozent einen Aufwandüberschuss von rund 41 000 Franken. Einige Stimmberechtigte ergriffen das Wort und bemängelten beispielsweise die zu hohen Kosten, die aufgrund der Verschiebung der Oberstufe nach Brittnau entstanden sind. Ausserdem verlangte ein Stimmberechtigter die Steuerfusssenkung, nachdem Projekte wie die neue Turnhalle mittlerweile völlig abbezahlt seien. Marco Hauri antwortete darauf skeptisch und vehement: «Wenn wir die Gemeinde auf Sparflamme halten, wird sie für zukünftige Generationen nicht attraktiv sein.» Der Souverän entschied sich nach der Diskussion deutlich gegen eine Steuerfusssenkung.

Im letzten Traktandum informierte der Gemeinderat über die beiden Projekte Dalchenbach und Gemeindesaal, die beide schon seit Jahren auf Fortschritte warten. Gemeinderat Walter Schläfli gab zur Kenntnis, dass Ende Oktober eine Besprechung mit dem Kanton bezüglich Varianten über die Versickerung des Dalchenbachs stattgefunden habe. Der nächste Schritt sei eine Projektausarbeitung für eine oberflächige Versickerungsanlage und einen offenen Bach bis in die Wigger. Den Projektantrag könne der Gemeinderat aber frühestens an der Gemeindeversammlung in einem Jahr stellen.

Etwas eher könnte der Entscheid für den Neubau des Gemeindesaals kommuniziert werden. Laut dem Zeitplan sollten am 26. November eine Begehung und die Ausgabe der Unterlagen stattfinden. Anfang Mai 2020 will der Gemeinderat die eingereichten Projekte beurteilt und sich fünf Wochen später für eins entschieden haben.

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