Nur eine einzige Gegenstimme für Schulhaussanierung an der Gmeind

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Das Schulhaus Vordemwald muss saniert werden (Bild: Wikipedia)

Alles deutete auf eine lange Budgetgmeind in Vordemwald hin. Die Traktanden versprachen Diskussionsbedarf und 104 anwesende Stimmberechtigte– von insgesamt 1486, was einem neuen Höchststand entspricht – zeigten, dass die Traktanden durchaus auf Interesse stiessen. So standen zwei Verpflichtungskredite in der Höhe von insgesamt 1,74 Millionen Franken zur Debatte. Mit einem Informations- und Diskussionsabend am 4. November konnte der Gemeinderat der Bevölkerung in Bezug auf die Kredite bereits auf den Puls fühlen. Dennoch stellte sich die kommunale Exekutive auf viele Fragen ein, besonders zu der Aussensanierung des Schulhauses. Nach den Ausführungen des zuständigen Gemeinderates Dieter Altenbach blieben die Fragen überraschenderweise fast gänzlich aus. Lediglich eine Aussage Altenbachs lies aufhorchen und musste vom durchführenden Architekten präzisiert werden. Nach der Infoveranstaltung wurden Probebohrungen in den Wänden des sogenannten Annex durchgeführt. Diese haben ergeben, dass der Anbau 1984 lediglich an der Südwand isoliert wurde. In den anderen Wänden konnte bei diversen Probebohrungen nicht immer oder sogar gar keine Isolierung festgestellt werden.

Die zur Aussensanierung nötigen 1,6 Millionen Franken wurden mit lediglich einer Gegenstimme verabschiedet.

Mehr diskutiert wurde der Kredit zur Neugestaltung des Areals «Alter Friedhof». So wurden die selben Punkte wie anlässlich der Infoveranstaltung angesprochen. Wieder wurde der Sinn des Projektes hinterfragt und die Tatsache, dass auf dem Areal keine Parkplätze geplant sind, bemängelt. «Wir haben bewusst keine Parkplätze auf dem Areal eingeplant», sagte Gemeinderat Markus Schneitter dazu. In der Umgebung gebe es bereits genügend. Die Neugestaltung des alten Friedhofs mit Bruttokosten von 140 000 Franken hatte bei der Stimmbevölkerung einen schweren Stand und wurde lediglich mit 64 Ja- zu 27 Nein-Stimmen angenommen.

Einstimmig angenommen wurde nebst dem Protokoll der Versammlung vom 20. Juni und dem der ausserordentlichen Versammlung vom 12. September auch die Kreditabrechnung zum Probebetrieb der Buslinie 6. Diese wird mittlerweile im regulären Betrieb geführt.

Auch das Budget 2020 wurde nach einigen Verständnisfragen und einer detaillierten Ausführung zur Spitex einstimmig angenommen. Nach genau zwei Stunden und 73 Folien konnte der Gemeindeammann Max Moor die Versammlung schliessen und zum Traditionellen Snack einladen, der dieses Mal aus einer Suppe bestand.

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