Jubilarinnen für ihren langjährigen Einsatz in der Pfarrei Langnau geehrt

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Die Kirchenratspräsidentin Margrit Kunz-Schmidli (Mitte) mit Theres Schumacher (links) und Agnes Bossert. Die dritte Geehrte, Esther Hirsiger, war abwesend. (Bild: Emil Stöckli)
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Das Pfarrhaus von Langnau steht seit dem Auszug der Familie Müthel leer. Es wird nach dem Ja der Kirchgemeinde zum Sonderkredit erneuert.

Zwei Dutzend stimmberechtigte Mitglieder der katholischen Kirchgemeinde Langnau genehmigten an der Herbstversammlung im Pfarrsaal das Budget 2020. Ja sagten sie auch zu einem Sonderkredit für die Sanierung des Pfarrhauses und der WC-Anlage in der Sakristei.

Die Kirchenratspräsidentin Margrit Kunz-Schmidli kommentierte das Jahresprogramm 2020, das ausserordentliche Ausgaben in der Höhe von 95 000 Franken für Sanierungsarbeiten vorsieht. Diese sind verständlich, wurden doch Kirche und Pfarrhaus 1972 – also vor bald fünf Jahrzehnten – bezogen. Im momentan leerstehenden Pfarrhaus müssen Badezimmer, Böden und Beleuchtung erneuert werden. Die Versammlung stimmte dem Sonderkredit und der Aufnahme eines Darlehens von 60 000 Franken einstimmig zu. Der Rest der Kosten wird mit eigenen Mitteln finanziert.

Weiter stellte die Vorsitzende den Investitions- und Aufgabenplan 2021–2024 vor, der 2021 für die Erneuerung des Wärmeliefervertrags eine happige Ausgabe vorsieht. Kirchmeierin Bernadette Arnold Gerhard informierte über den Voranschlag der Laufenden Rechnung 2020, der bei Ausgaben von rund 340 000 Franken einen Ertragsüberschuss von 14 000 Franken vorsieht. Das vorliegende Budget und die aktuelle Investitionsrechnung wurden oppositionslos genehmigt, der Steuerfuss bei 0,38 Einheiten belassen.

Kritische Stimmen zum Pastoralraum "LU24"

Am Ende der Versammlung wurden kritische Stimmen zur Umsetzung des Pastoralraums «LU 24» laut, den die Pfarrei Langnau zusammen mit Pfaffnau (inklusive Roggliswil), St. Urban, Richenthal, Reiden und Wikon dereinst bildet. Margrit Kunz wies darauf hin, dass die gegenwärtige Regelung provisorischer Art sei und sie auch auf eine baldige Lösung hoffe. Für die Kirchgemeinde Langnau ist diese von grosser Wichtigkeit, weil sie vorerst das Pfarrhaus für eine Seelsorgerin oder einen Seelsorger frei hält.

Gemeindeleiterin ad interim Brigitte Glur-Schüpfer bedankte sich für die freundliche Aufnahme in der Pfarrei, die Priester Godwin Ukatu und sie erfahren haben. Für jahrelangen Einsatz im Dienste der Pfarrei durfte Kirchenratspräsidentin Margrit Kunz drei Personen ehren. Es sind Agnes Bossert (28 Jahre Lektorin), Theres Schumacher (10 Jahre Sakristanin) und Esther Hirsiger (5 Jahre Pfarreisekretärin). Sie wies mit wertschätzenden Worten auf die jederzeit zuverlässig geleistete Arbeit hin, bedankte sich und überreichte den Geehrten ein verdientes Präsent. Anschliessend lud sie zum Aperitif ein, bei dem eifrig weiterdiskutiert wurde.

Emil Stöckli

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