«Silberstreifen am Horizont»: Selbstfinanzierung endlich wieder positiv

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«Unser Budget ist besser als auch schon», meinte der für die Finanzen zuständige Gemeinderat Philippe Bally am Freitagabend an der Gemeindeversammlung in Safenwil. Im nächsten Jahr geht die Gemeinde zwar von einem Verlust von 235 600 Franken aus, dieser ist aber um 279 600 Franken kleiner als noch im Budget 2019. Ausserdem sei die Selbstfinanzierung nun endlich wieder deutlich positiv. «Das ist ein Silberstreifen am Horizont.» Dieser Silberstreifen sei vor allem der Einnahme-Seite zu verdanken, so Bally. In einer Powerpoint-Präsentation zeigte er auf, dass die Gemeinde Safenwil im nächsten Jahr mit 500 000 Franken mehr Steuereinnahmen (ohne Aktiensteuern) budgetiert – und das bei gleichbleibendem Steuerfuss von 115 Prozent. Dies sei möglich aufgrund des grossen Einwohnerwachstums. «Im nächsten Jahr werden wir die Grenze von 4000 Einwohnern deutlich überschreiten», so Bally.

Höherer Finanz- und Lastenausgleich

Ebenfalls positiv wirkt sich der Finanz- und Lastenausgleich aus. 370 000 Franken ist diese Position im nächsten Jahr höher als im Budget 2019. Die Aktiensteuern, die in den vergangenen Jahren weggebrochen sind, würden nun eine höhere Zahlung bewirken. «Wir hätten uns diese Zahlung natürlich schon früher gewünscht», so Bally. Aber da jeweils mit dem Mittel der vergangenen Jahre gerechnet werde, habe sich dies verzögert. Betreffend Aktiensteuern geht Bally davon aus, dass Safenwil die Talsohle erreicht hat und in Zukunft plus/minus eine Million Franken einnehmen wird. «In guten Jahren kann es auch etwas mehr sein.»

Die Safenwiler genehmigten ihr Budget genauso einstimmig wie sie zuvor dem Ersatz der Wasserzähler zugestimmt hatten. Für 360 000 Franken werden alle 1114 Zähler in der Gemeinde ersetzt. Künftig können die Zähler per Funk innerhalb von wenigen Tagen ausgelesen werden, es wird nicht mehr nötig sein, die Liegenschaften zu betreten.

Verabschiedung von Köbi Iten

Unter Verschiedenem verabschiedete Gemeindeammann Daniel Zünd Köbi und Agatha Iten vom Lindenhof. Sie werden Ende Jahr pensioniert und dann ihren Sohn und dessen Frau in Oberägeri auf Köbis Geburtshof unterstützen. «Wir lassen euch nur ungern ziehen», so Daniel Zünd. Gemischter Chor, Natur- und Landschaftsschutzkommission, Kommunale Erhebungsstelle Landwirtschaft (KEL), Mithilfe bei der Grüngutabfuhr – die Liste mit den Engagements von Köbi Iten ist lang. Entsprechend gross war der Dank von Behörden und Bevölkerung. Der Gemeindeammann durfte einen grossen Geschenkkorb überreichen. (lbr)

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