«Trockenzeit» in Vordemwald ist vorbei: In der «Unteren Säge» gehts wieder los

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Das Team der «Unteren Säge» (v.l.): Nicole Meyer, Service, Agheleh Afshari, Küche; Ömer Yavsan, Geschäftsführer; Ahmet Tahtaci, Geschäftsführer; Karin Kupferschmid, Service, und Ina Lauper, Service. Bild: Remo Wyss

Aufatmen in Vordemwald: Seit im September innert Kürze sowohl der «Iselishof» als auch die «Untere Säge» ihre Türen schlossen, sitzt die Gemeinde auf dem Trockenen. Anlässlich der Schliessung der «Unteren Säge», die der Ortsbürgergemeinde Vordemwald gehört, versprach der Gemeindeammann Max Moor eine baldige Wiedereröffnung. Als Ziel gab er den Januar 2020 an. «Je nachdem, wer dann tatsächlich Pächter wird, auch etwas früher oder etwas später», so Moor damals.

Wiedereröffnung mit bekannten Pächtern

Die beiden neuen Pächter Ahmet Tahtaci und Ömer Yavsan öffnen die Türen der unteren Säge bereits am Samstag, 7. Dezember. Besonders Yavsan ist in der Region bekannt. Zuvor führte er mehrere Jahre lang das «Castello» in Strengelbach und übernahm im Sommer den «Frohsinn» in Strengelbach. «Den ‹Frohsinn› werde ich weiterhin führen. Personell sind wir so gut aufgestellt, dass das problemlos klappt», erklärt Ömer Yavsan.

Der Ortsbürgergemeinde war es bei der Suche nach einem neuen Pächter wichtig, dass das Konzept ins Dorf passt. «Weder braucht es ein Schnellrestaurant, noch Haute Cuisine», erklärte Max Moor damals. Wichtig sei, dass der Dorfbeiz-Charakter beibehalten werde und eine gutbürgerliche Küche angeboten wird. Beide Kriterien erfüllen Tahtaci und Yavsan. Moor zeigt sich dementsprechend erfreut, eine hervorragende und regionale Lösung in dem schwierigen Markt gefunden zu haben.

Das sie tatsächlich gutbürgerlich kochen wollen, bestätigt Yavsan. «Eine regionale und saisonal Küche ist uns sehr wichtig.» Zudem wollen sie täglich drei Menüs anbieten, fügt er an. Zum Start wird direkt eine Winterkarte angeboten und als Spezialität sind unter anderem diverse Cordons bleu geplant. Aber nicht nur die Pächter sind in der Region bekannt, auch im Serviceteam gibt es das eine oder andere bekannte Gesicht.

Bis zur Eröffnung gibt es nun aber noch einiges zu tun. Aktuell wird die Küche ersetzt. Da der «Iselishof» als Restaurant keine Zukunft hat, soll auch der dort stationierte Stammtisch des Turnvereins in die «Untere Säge» gezügelt werden. «Wir wollen für ganz Vordemwald da sein, besonders auch für die Vereine», sagt Yavsan dazu. Auch das Biersortiment werde wechseln – neu soll Eichhof angeboten werden. Geöffnet hat das Restaurant im Übrigen sieben Tage in der Woche, jeweils von 8.30 bis 24 Uhr.

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