Aargauer Sozialhilfequote sinkt erstmals seit einem Jahrzehnt – Aarburg ist immer noch Spitzenreiterin

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Symbolbild Montage AZ
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Im vergangenen Jahr bezogen im Aargau 14'719 Personen verteilt auf 9219 Dossiers Sozialhilfe, wie Statistik Aargau am Montag mitteilte. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang von 1,5 Prozent bei den Dossiers und 1,9 Prozent bei den unterstützten Personen.

Nach wie vor am höchsten ist die Sozialhilfequote in Aarburg. Und so sehen die Aargauer Gemeinden im Vergleich aus

Betrachtet man die Veränderung gegenüber 2017, sieht der Vergleich zwischen den Gemeinden so aus

Seit 2008 ist die Sozialhilfequote im Aargau langsam, aber stetig angestiegen. Im Jahr 2018 wurde der langjährige Trend erstmals durchbrochen: Obwohl die Bevölkerung des Kantons im Jahr 2018 um 1,1 Prozent gewachsen ist, wurden weniger Personen in der Sozialhilfe gezählt als 2017.

Die kantonale Sozialhilfequote verläuft über die Zeit im Wesentlichen parallel zur gesamtschweizerischen Quote, liegt aber rund einen Prozentpunkt darunter.

Die Sozialhilfequote der ausländischen Bevölkerung sank stärker als jene der Schweizerinnen und Schweizer. Die Sozialhilfequote der ausländischen ständigen Wohnbevölkerung betrug im vergangenen Jahr 4,7 Prozent. Das sind 0,15 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Bei den Schweizern lag die Quote bei 1,4 Prozent - 0,05 Prozentpunkte tiefer als im Vorjahr.

Jeder dritte Bezüger ist minderjährig

Wie bereits in den Vorjahren war auch 2018 fast jede dritte unterstützte Person minderjährig. Diese Altersgruppe hatte entsprechend auch die höchste Sozialhilfequote, nämlich 3,6 Prozent.

Bei allen Altersgruppen ging die absolute Zahl der Beziehenden gegenüber dem Vorjahr zurück. Anteilsmässig war die Entwicklung jedoch unterschiedlich: Sie lag zwischen Minus 0,12 Prozentpunkten bei den 26- bis 45-Jährigen und Plus 0,01 Punkten bei den 18- bis 25-Jährigen.

Rund die Hälfte aller Sozialhilfedossiers kann nach weniger als einem Jahr wieder abgeschlossen werden. Wenn der Abschluss wegen Wegzugs in eine andere Gemeinde erfolge, bedeute das nicht immer auch das Ende des Unterstützungsbedarfs, hält Statistik Aargau fest. (sda/kob)

 
 
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