Ein November nicht wie im Bilderbuch – viel grau, wenig weiss

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Archivbild Dezember 2016 Wiliberg (Martin Zürcher)
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Noch trüber als sich das Wetter ohnehin im Spätherbst präsentiert, zeigte sich der eben zu Ende gegangene November. Im Schweizer Mittelland schien die Sonne ungefähr halb so oft wie in einem durchschnittlichen November. Regelrecht zu bemitleiden waren die ansonsten so verwöhnten Bewohner der «Sonnenstube». An jedem zweiten Tag zeigte sich die Sonne auf der Alpensüdseite keine einzige Minute lang. Noch trüber war es in den letzten 60 Jahren in einem November lediglich ein Mal. Üblich wären im Tessin fünf Mal mehr Sonnenstunden. Viel zu hoch fielen im Süden hingegen die Niederschläge aus, auch wenn das Tessin von Hochwassersituationen wie jene in Venedig verschont blieb. Vor allem im nördlichen Tessin und im Simplongebiet gab es laut MeteoNews allerdings neue Novemberschneerekorde.

Erster Schnee am 1. Dezember

Auch im Mittelland sollten in diesen Tagen die ersten Schneeflocken des Winters vom Himmel tanzen. Dies zumindest, wenn sich Frau Holle an die Statistiken halten würde, was sie natürlich meistens nicht tut. Jedoch fiel der erste Schnee in Bern in den Jahren 1931 bis 2018 durchschnittlich am 1. Dezember, während es in Basel im Mittel jeweils einen Tag später schneite und es in Zürich bereits am 27. November eine Schneedecke von mindestens einem Zentimeter Dicke gab. In Arosa auf knapp 1800 Metern Höhe schneit es durchschnittlich bereits am 9. September zum ersten Mal, während man in Lugano bis zum Stephanstag warten muss.

Wenig Winter in Sicht

Tatsächlich könnten Anfang Woche ein paar Flocken bis in die tiefsten Lagen fallen. Für eine Schneedecke wird es aber nicht reichen. Dafür müsste die Niederschlagsmenge höher und die Temperatur tiefer sein. Ab heute Dienstag zeigt sich das Wetter ohnehin wieder hochdruckbestimmt. Während wir im Flachland meist unter einer Nebel- oder Hochnebeldecke sitzen, werden die Bergregionen in den Genuss von viel Sonne und milden Temperaturen kommen. Grössere Nebelauflockerungschancen bestehen vor allem gegen Ende der Woche. Anschliessend könnte wieder etwas mehr Schwung in die Wetterküche gelangen. Wie winterlich sich die Auswirkungen präsentieren werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar. Genauso unseriös wären Spekulationen bezüglich Wahrscheinlichkeit von weissen Weihnachten. Möglich ist aber auch hier ein Blick auf die Statistik: Zwischen 1998 und 2018 war in Luzern etwa in jedem vierten Jahr mindestens einer der drei Weihnachtstage weiss.

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