Katholiken in Reiden müssen 2020 weniger Steuern bezahlen

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Die Hauptorgel der katholischen Kirche von Reiden ist diesen Sommer renoviert worden. Bild: zvg

Präsident Markus Husner durfte vor kurzem viele Interessierte zur katholischen Kirchgemeindeversammlung Reidens begrüssen. Danach moderierte Kirchmeierin Lisbeth Morgenthaler die Traktanden: Kenntnisnahme des Jahresprogramms 2020 und Kenntnisnahme des Finanz- und Aufgabenplans sowie des Investitionsplans 2021 bis 2024.

Im Pfarreizentrum ist der Ersatz der Türen beim Lieferanteneingang und zu den Büros und Wohnungen vorgesehen. Repariert werden muss die Türe zu den Lagerräumen der Pfadi. 22 000 Franken sind dafür reserviert. Für das Jubiläum der Pfarrei sind 35 000 Franken geplant. Im Pfarrhaus Wikon muss der Heizungsverteiler ersetzt werden. Gerechnet wird mit Kosten von 15 000 Franken. Sowohl die Rechnungskommission als auch die Versammelten nahmen das Jahresprogramm zustimmend zur Kenntnis.

Morgenthaler orientierte über die Anpassungen der Besoldungen von Kirchenrat, Rechnungskommission und den Angestellten. Massgebend dazu sind die Richtlinien der Landeskirche. Der Voranschlag 2020 rechnet bei Einnahmen von 1,676 Mio. Franken und Ausgaben von 1,806 Mio. Franken in der Laufenden Rechnung mit einem Mehraufwand von knapp 130 000 Franken. Da für Aufgaben und Amortisationen genügend Eigenkapital vorhanden ist, sei eine Steuersatzreduktion von 0.35 auf 0.32 Einheiten vertretbar. Im Namen der Rechnungskommission empfahl Präsident Pius Schürch, den Anträgen des Kirchenrates zuzustimmen. Die Zustimmung zur Steuersatzreduktion erfolgte mit einer Gegenstimme, jene zum Voranschlag einstimmig.

Der Kirchenrat war davon überzeugt, dass das Benützungsreglement für das Pfarrei- und Begegnungszentrum St. Johannes aktualisiert werden muss. Die Präsidentin der Betriebskommission, Lydia Duss, stellte das in der Botschaft vorliegende Reglement vor. Es wurde einstimmig genehmigt. Markus Husner verdankte die Arbeit der Kommission, im Besonderen aber auch das Wirken von Lydia Duss. Sie ist auch für die Vermietungen in der Johanniterkommende zuständig. Leider musste er ihren Rücktritt aus dem Kirchenrat bekannt geben. Sie tritt infolge Erreichen des Pensionsalters per 31. Mai 2020 zurück.

Junge Leute für kirchlichen Dienst gewinnen

Synodale Philipp Affentranger orientierte über die Aktivitäten der Synode der Landeskirche. Er empfahl, zu versuchen, junge Menschen für den kirchlichen Dienst zu gewinnen, so auch als Ersatz nach Demissionen im Kirchenrat. Auf Interesse stiessen die Erklärungen von Pfarradministrator Jarosław Płatuński zur Pietà. Sie hat nach dem Wegzug der Schwestern aus der Marienburg in der Pfarrkirche Reiden einen neuen würdigen Platz gefunden. Jens Krug von der Firma Orgelbau Graf AG, Oberkirch, referierte am Schluss über die im Sommer erfolgte Renovation der Hauptorgel in der Kirche Reiden. Unter dankbarem Applaus überreichte der Versammlungsleiter dem Referent ein Präsent. Anschliessend lud der Kirchenrat alle zu einem Apéro ein. (pd)

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