Ein Abriss des Theaters Luzern wäre am wirtschaftlichsten

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Neubau, Um- oder Anbau? Das Luzerner Theater, vom Kornmarkt aus fotografiert. Bild: Pius Amrein (April 2016)

Die Stiftung Luzerner Theater, die Stadt und der Kanton Luzern sind sich einig: Aus wirtschaftlicher Sicht wäre ein Abbruch und ein Neubau des Theaters an der Reuss die optimale Variante. Ein vollständiger Rückbau ist dagegen aus Sicht des Denkmalschutzes nicht zulässig. In einem Gutachten wurde insbesondere der Erhalt der Nordfassade festgehalten. Mittlerweile wurde der gestalterische Spielraum ausgelotet. Nun würden weitere städtebauliche Abklärungen vorgenommen, erklärte Regierungsrat Marcel Schwerzmann gestern an einer Medienorientierung. Bis zum Start des Architekturwettbewerbs soll klar sein, ob es in Richtung Neubau oder Um- und Anbau gehen soll. Diesen Wettbewerb, der spätestens Ende 2022 abgeschlossen werden soll, finanziert eine private Spende. Die Arthur Waser Stiftung schenkte der Stiftung Luzerner Theater dafür eine Million Franken. Mit dem Geld will der Unternehmer, Theater- und Musikliebhaber Arthur Waser 20 Jahre nach der Eröffnung des KKL ein weiteres Kapitel der Geschichte von Luzern als Musik-, Kultur- und Theaterstadt ermöglichen. Der bald 90-jährige gebürtige Engelberger lebt in der Stadt Luzern. (sda/ben)

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