STV Roggliswil: Als Einheit mitten in die nationale Spitze

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Der STV Roggliswil posiert am ETF vor dem beliebten «Aarau»-Logo. (Bild: zvg)

Im Sommer verkam der Schachen in Aarau für zehn Tage zum Turn-Mekka der Schweiz. Über 69 000 Turnerinnen und Turner gaben sich vom 13. bis 23. Juni beim Eidgenössischen Turnfest in der Kantonshauptstadt die Ehre. Neben dem STV Wangen, der sich den prestigeträchtigen Turnfestsieg im dreiteiligen Vereinswettkampf sicherte, durfte auch der STV Roggliswil beim grössten Schweizer Breitensportanlass einen Erfolg feiern. Die Luzerner beendeten den Wettkampf in der ersten Stärkeklasse auf dem siebten Platz bei 113 gestarteten Sektionen und erzielten mit 29,26 von 30 möglichen Punkten einen Vereinsrekord.

«Der Rang ist nebensächlich, auch wenn die Platzierung mitten in der Spitze sehr gut ist. Die Freude an der guten Note überwiegt klar», sagt Corinne Schwizer. Die Chefin der Technischen Kommission der Aktiven des STV Roggliswil stuft das Ergebnis als «super Leistung» ein für einen Verein aus einem kleinen Dorf, der auf einfachen Anlagen turne.

Grosse Truppe, grosser Jubel
Die 28-jährige Roggliswilerin hätte nie daran gedacht, den sechs Jahre zuvor beim ETF in Biel aufgestellten Rekord zu knacken. «Wir haben in Aarau aber gesehen, dass wir gut zusammenspielen», erklärt Corinne Schwizer. Wie wichtig der Faktor «Harmonie» ist, versteht sich angesichts der Grösse der Roggliswiler ETF-Delegation von alleine: Mit 90 von 120 Aktiven reisten die Innerschweizer an den Saisonhöhepunkt nach Aarau. «Der STV Roggliswil war noch nie mit so vielen Leuten an einem Turnfest dabei», sagt Schwizer.

An den Moment, als die definitive Note feststand, erinnert sich die TK-Chefin gerne zurück. Alle hätten gejubelt, als Corinne Schwizer die Punktzahl verkündete. «Zwischen den Wettkampfteilen haben wir immer gerechnet und bald gemerkt, dass es zum Rekord reichen könnte», erzählt sie. Nachdem der Erfolg in Aarau gefeiert wurde, folgte am Sonntagabend in Roggliswil in gemütlichem Rahmen der Abschluss eines gelungenen Wochenendes. «Wir liessen das Turnfest traditionell im Restaurant mit einem gemeinsamen Nachtessen ausklingen», sagt Schwizer.

Nach der verdienten Turnshow geht es an das harte Training
Der starke Auftritt in Aarau wirft die Frage auf, ob der STV Roggliswil dereinst an einem Turnfest gar die gesamte Konkurrenz hinter sich lassen kann. «Einen Sieg oder nur schon einen Podestplatz zu erreichen, ist sehr schwierig. Es muss alles zuerst geturnt sein», sagt Corinne Schwizer. Hinzu kommt, dass die Roggliswiler Barren- und die Gymnastikriege nächste Saison mit einer neuen Übung antreten. «Es dauert seine Zeit, bis alles einstudiert ist und die Synchronität stimmt», betont Schwizer.

Vorerst darf der STV Roggliswil die Früchte des Aufwands ernten. Dank des Titelgewinns bei den Schweizer Vereinsmeisterschaften 2018 am Barren wurden die Luzerner vom Schweizerischen Turnverband als «Act» für die Turnshow Gymotion im Januar in Zürich eingeladen. Danach richtet sich der Fokus auf den Höhepunkt der Saison 2020 – das Turnfest im Juni in Zofingen.

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