Aria Sélène ist das Aargauer Neujahrsbaby: Sie erblickte als erstes das Licht der Welt

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Die glücklichen Eltern: Thomas Rüttimann und Judith Opferkuch. Bild: Stefania Telesca

Eingehüllt in einer blauen Decke, schläft sie friedlich in ihrem Bettchen. Das neugeborene Mädchen weiss nicht, dass sie mit ihrer Geburt Schlagzeilen gemacht hat: Aria Sélène erblickte kurz nach Jahreswechsel am 01.01.2020 um 00.13 Uhr im Kantonsspital Baden das Licht der Welt. Mit 3350 Gramm und 47 cm war Aria Sélène das erste von insgesamt 14 Babys, die am Morgen des 1. Januars im Kanton Aargau geboren wurden.

Es dauerte fast 24 Stunden, bis Aria zur Welt kam

Ihre Eltern, erschöpft aber sehr glücklich, haben den Jahreswechsel gar nicht so richtig mitbekommen: «Ich war überzeugt, dass sie noch am 31. zur Welt kommen würde», sagt die Mutter Judith Opferkuch. Am Vortag hatten die Wehen bereits in den frühen Morgenstunden eingesetzt: «Wir standen in ständigem Kontakt zur Gebärabteilung und wir wollten so lange wie möglich zu Hause bleiben», erzählt sie. Dies sei bis zirka 17.00 Uhr gut gegangen. Der Versuch, sich durch einen Film abzulenken, habe ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr geholfen: «Ich konnte mich immer weniger auf den Inhalt konzentrieren», sagt Judith Opferkuch.

Dass Aria Sélène tatsächlich zum Jahreswechsel und in ein neues Jahrzehnt geboren wurde, finden die frischgebackenen Eltern lässig: «Wir hatten im Voraus noch darüber spekuliert und gedacht, dass es schon speziell wäre.» Schlussendlich sei es aber völlig irrelevant: «Hauptsache sie ist gesund und es ist alles gut gegangen», fügt die Mutter an. Das Mädchen kam ganz natürlich zur Welt.

Der Name Aria hat viele Bedeutungen

Die Namensfindung sei eine kleine Reise gewesen, erzählt Aria Sélènes Vater Thomas Rüttimann. Beide Eltern sind in der Kunst- und Kulturbranche tätig: «Wir haben beide sehr lange im Ausland gelebt. Judith in Paris und ich während der letzten zehn Jahre in New York. Deshalb war es uns wichtig, dass es einerseits ein Name ist, der international, andererseits auch in der Schweiz gut funktioniert.» Für die Mutter sei auch wichtig gewesen, dass für den zweiten Namen auch ein bisschen Frankreich dabei ist. «Und Aria hat in vielen Sprachen schöne Bedeutungen, auf Hebräisch heisst es etwa Löwin oder auf Persisch nobel.»

Aria Sélène ist das erste Baby des Paares, das in Baden lebt. Die Familienangehörigen werden im Verlauf der nächsten Tage zu Besuch kommen. Tatsächlich war der Besuch der Zeitung der erste für das Neujahrsbaby.

Das Paar wirkt trotz der Strapazen sehr entspannt: «Das Team hier in Baden war wirklich super und ich möchte ein grosses Kompliment aussprechen», sagt Thomas Rüttimann.

13 weitere Babys kamen im Aargau zur Welt

Im Kantonsspital Baden wurden am 1. Januar neben Aria Sélène vier weitere Babys geboren: eines um 01.19 Uhr, eines um 02.08 Uhr, eines um 03.16 Uhr und eines um 08.38 Uhr. Insgesamt drei Buben und zwei Mädchen.

Auch im Kantonsspital Aarau war es eine geburtenreiche Nacht: Das erste Baby kam um 03.29 Uhr zur Welt, das zweite um 03.33 Uhr, das dritte um 06.37 Uhr. Allesamt Buben. Um 07.28 Uhr wurde noch ein Mädchen geboren. Im Spital Leuggern lieferten sich zwei Babys ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Um 02.21 Uhr kam zuerst ein Bube, um 02.23 Uhr ein Mädchen zur Welt. Im Spital Muri wurden in der Neujahrsnacht ebenfalls zwei Buben geboren: einer um 01.14 Uhr und einer um 04.21 Uhr. Um 10.47 Uhr kam in der Hirslanden Klinik in Aarau noch ein weiteres Baby zur Welt.

Ruhig blieb es hingegen in der Klinik Villa im Park in Rothrist und im Gesundheitszentrum Fricktal.

KSA hatte die meisten Geburten

2104 Babys erblickten im Kantonsspital Aarau im 2019 das Licht der Welt.

Im Kantonsspital Baden wurden letztes Jahr 1677 Kinder geboren. Im Spital Leuggern verzeichnete man insgesamt 784 Geburten. In der Hirslandenklinik in Aarau kamen 711 Babys zur Welt. Im Spital Muri waren es rund 600 (genaue Zahlen liegen noch nicht vor). Im Gesundheitszentrum Fricktal wurden 2019 total 461 Babys geboren. In der Klinik Villa im Park in Rothrist gab es 397 Geburten. Und im Geburtshaus Storchennest, welches am 20.12.2019 seine Tore schloss, waren es 130. (tel)

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