Workshop erfolgreich - Räumliches Entwicklungsleitbild soll Ende Jahr präsentiert werden

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Diese Gruppe analysiert den Handlungsbedarf zum Verkehrsthema. An den elf anderen Tischen wurden zudem die Handlungsfelder Landschaft/Umwelt sowie Siedlung intensiv diskutiert. Bilder: Alfred Weigel
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Dorfleben und Begegnungsorte sind ein «Kreuz» in der Gemeinde, Raumplaner Roger Michelon weist klar darauf hin.
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Eindrückliche Übung: Die Workshopteilnehmer verteilen sich in der Halle nach ihrem Wohnort innerhalb der Gemeinde.

Die Vorgaben von Bund und Kanton verlangen eine höhere Siedlungsdichte. Raumplaner sind gefragt, Siedlungsentwicklung, Wohn- und Bauzonen, aber auch Verkehrsanbindungen unter die Lupe zu nehmen. Safenwil zählt dabei zu den Gemeinden auf der ländlichen Entwicklungsachse mit steigendem Bevölkerungswachstum.

Zur Einstimmung auf das Bevorstehende bat Roger Michelon vom Raumplanungsteam die Workshopteilnehmer, sich nach Wohndauer entlang der Wand aufzustellen. Die Kommunikation zur Sortierung sorgte für eine lockere Umgangsatmosphäre, wichtig für die weitere Vorgehensweise. Noch eindrucksvoller erwies sich die zweite Übung, sich in der Halle nach dem geografischen Wohnort innerhalb der Gemeinde zu verteilen.

Fehlende 30er-Zonen wurden bemängelt

Ernsthaft zur Sache ging es in der ersten Gruppenarbeit. Tischweise analysierten die Safenwiler Stärken und Schwächen ihrer Gemeinde aus persönlicher Sicht. Die drei wichtigsten Stärken und grössten Schwächen stellten die Tischsprecher vor. Die Resultate, auf Wandtafeln sortiert, konnten mit Punkten noch gewichtet werden.

Die Tendenz stellte sich schnell heraus: Anbindung an den öffentlichen Verkehr, Arbeitsplatzsituation, Naherholungsgebiete und die zentrale Lage wurden positiv bewertet. Bemängelt wurden fehlende 30er-Zonen, Suchverkehr durch das Dorf, sichtbare Bauruinen und vor allem ein fehlender Ortskern sowie Begegnungsorte.

Drei richtungsweisende Themen wurden anschliessend in willkürlicher Gruppenzusammensetzung vertieft: Landschaft/Umwelt, Siedlung und Verkehr. Nach jeweils 20 Minuten wurde das Thema gewechselt, Ansatzpunkte und Entwicklungspotenziale am Ende präsentiert. Eine Erkenntnis kam klar zur Sprache, die Themen zwischen den Generationen waren oft die gleichen, in der Setzung der Prioritäten unterschieden sich Alt und Jung. Eine weitere Forderung wurde kommuniziert, die Einfamilienhaussiedlungen Sumpf, Fritz, Hard und Holz sollen weiterhin Bestand haben.

Gemeinderat ist zufrieden mit Workshop

Kluge Köpfe in der Gemeinde hatten entschieden, Profis für die Workshoporganisation an Bord zu holen. Mit einem mehrköpfigen Team aus Raumplanern, Landschaftsarchitekten und Verkehrsingenieuren ist dies exzellent gelungen. Für die Ergebnisdiskussion hätte man sich noch etwas mehr Zeit gewünscht, doch am Ende waren alle am Workshop Teilnehmenden zufrieden, der Ressortzuständige Gemeinderat Philippe Bally auch, wie sich an den Diskussionen während des Apéros herausstellte.

Die auf den grossformatigen Folien erarbeiteten Ergebnisse werden an alle Workshopteilnehmer verteilt. In der stillen Kammer können sie dann nochmals über die Zielerreichung des Workshops nachdenken. Ende des Jahres wird das Konzept des räumlichen Entwicklungsleitbildes stehen und der Bevölkerung an einer Informationsveranstaltung präsentiert werden. Ziel des Workshops, die Bevölkerung in den Entwicklungsprozess einzubinden, und mit ihr gemeinsam die Grundlage für die nächsten Schritte in der Siedlungsentwicklung zu erarbeiten, wurde mit dieser kooperativen Massnahme mehr als erreicht.

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