Raser und die 30-km/h-Limite

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Es ist traurig und tragisch, dass ein Leben so zu Ende geht, wie es kürzlich an der Bahnhofstrasse in Aarburg passiert ist. Es scheint aber in gewissen Bevölkerungsgruppen Usanz zu sein, den eigenen PS-starken Wagen auf bestimmten Strecken auszutesten und die eigene – motorische – Potenz Kollegen und der Anwohnerschaft vorzuführen.

Zu diesen Strecken gehört offensichtlich die Bahnhofstrasse, die Tunnelstrecke der OKUA (es röhrt so schön), aber auch die Bernstrasse zwischen Perry-Kreisel und der Autobahnüberführung (Limite 60 km/h) und andere. Der richtige Zeitpunkt ist Samstagabend, wenn die Strassen frei und die Polizisten im verdienten Wochenendurlaub sind. Wie bekommt man so etwas in den Griff?

Der Vorschlag ist – wie immer, wenn so etwas passiert – neue, einengende Vorschriften zu erlassen. Nur nützen die nichts, wenn sie nicht durchgesetzt werden. Man straft aber in jedem Fall die 90 Prozent korrekt fahrenden Automobilisten. Die Repol kann allenfalls hin und wieder Kontrollen durchführen (zehn pro Monat und wochentags, aber nicht Samstagabend, wenn die Boliden fahren?).

Das nützt wenig, sind doch die 100 Franken oder mehr ein reiner Unkostenfaktor, der das tolle Fahrgefühl bei weitem nicht aufwiegt.

Schwellen: Man bremst herunter und gibt nachher Vollgas, mithin mehr Lärm als ein Durchfahrer. Die richtige Lösung ist eine Videoüberwachung oder ein permanenter Blechpolizist. Nur wollen die kantonalen Behörden und der Datenschutzbeauftragte das nicht. Warum nicht? Wie viele Unfälle, mit zum Teil Todesopfern, müssen noch passieren, bis es dämmert?

Klaus Müller, Aarburg

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