Viel Sonne, milde Temperaturen, Pollenflug – der Januar ist in mancher Hinsicht aussergewöhnlich

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Es ist nicht ungewöhnlich, dass Sträucher bereits im Januar Pollen abgeben. Bei Sonnenschein und Temperaturen über 5 Grad ist das bei der Hasel der Fall. © CH Media

Die erste Januar-Hälfte war deutlich zu mild, kaum nass und von überdurchschnittlicher Sonnenscheindauer geprägt. Das schreibt Meteonews in einer Medienmitteilung. Die durchschnittlichen Temperaturen im Flachland liegen bis jetzt 1,5 bis 2 Grad über dem langjährigen Januarmittel von 1981 bis 2010.

Auch die Sonne schien öfters als sonst. So dürfte gemäss Meteonews bis Donnerstag verbreitet schon die sonst für den gesamten Januar zu erwartende Sonnenscheindauer erreicht werden. Dagegen gab es bisher kaum Niederschläge, an mehreren Messstationen wurde bisher gar kein Regen oder Schnee registriert:

 
 
© CH Media

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Pollensaison bereits gestartet

Auch die Natur reagiert auf das milde Wetter. So setzen erste Kätzchen bereits jetzt Hasel- und Erlenpollen in die Luft. Bei Sonnenschein und Temperaturen über 5 Grad geben die Einzelsträucher Pollen ab. Das bestätigen Messungen von MeteoSchweiz, wie das aha! Allergiezentrum Schweiz am Montag mitteilte.

«Erste Betroffene kontaktieren uns bereits über das Beratungstelefon und fragen um Rat», erklärte Sereina de Zordo von der Fachstelle in der Mitteilung. Die Sträucher könnten bei Menschen mit Heuschnupfen Beschwerden verursachen.

Ein Blühbeginn der Hasel Anfang Januar ist sehr früh, wird laut Mitteilung aber immer wieder registriert. So zum Beispiel vor zwei Jahren. 2019 hingegen erwachte die Hasel erst anfangs Februar aus der Winterruhe. Im Tessin wurden in dieser Saison erste Haselpollen bereits vor Weihnachten gemessen.

Am Wochenende wird es wieder kühler

Mit der Kaltfront am Freitag kommen gemäss Meteonews Niederschläge und lebhafter Südwestwind auf. Die Schneefallgrenze sinkt gegen 1000 Meter. Am Samstag sind noch wenige Schauer mit Flocken bis rund 500 Meter möglich. Die Temperaturen erreichen 4 bis 7 Grad. Am Sonntag dürften bei maximal 2 bis 4 Grad höchstens noch direkt am Alpennordhang vereinzelt ein paar Schneeflocken vom Himmel kommen.

Das können Allergiker tun:

Das Allergiezentrum empfiehlt Pollenallergikerinnen und -allergikern regelmässig die Pollenprognosen zu prüfen. Bei Beschwerden sollten sie in Absprache mit einem Allergologen Medikamente zu sich nehmen und sich über eine allfällige Immuntherapie informieren. Kurzentschlossene können laut aha! jetzt noch die ursächliche Therapie angehen – mit einer Desensibilisierung in Kurzzeit. Alle Infos gibt es unter www.aha.ch.

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